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    Länder sehen sich beim Kita-Ausbau im Plan

    Der 1. August naht und mit ihm das politische Versprechen, einen Betreuungsplatz für jedes Kleinkind zur Verfügung zu stellen. Die Länder sehen sich überwiegend gut gerüstet. Doch Experten warnen vor mangelnder Qualität. Die meisten Bundesländer rechnen damit, den Bedarf an Betreuungsplätzen für ein- und zweijährige Kinder zum 1. August decken zu können. Dann tritt der Rechtsanspruch auf einem Kita-Platz für Kleinkinder in Kraft. Bundesweit errechnet wurde ein Bedarf von 780 000 Plätzen, das entspricht einem Durchschnitt von 39 Prozent aller Eltern von Kindern unter drei Jahren, die sich einen Platz in einer Kita oder bei einer Tagesmutter wünschen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hatte Anfang Juli in Berlin mitgeteilt, dass im Laufe des Kita-Jahres 2013/14 etwa 813 000 öffentlich geförderte Betreuungsplätze für ein- und zweijährige Kinder geschaffen sein werden. Das sind gut 30 000 Plätze mehr als veranschlagt. Jahrelang wurde zuvor zwischen Bund, Ländern und Kommunen um den Kita-Ausbau gestritten, der zunächst nur sehr schleppend voranging. Im Frühjahr 2012 noch musste der Städtetag einräumen, es werde vielerorts kaum möglich sein, den gewünschten Krippenplatz „gleich um die Ecke“ zu finden. DT/dpa

    Der 1. August naht und mit ihm das politische Versprechen, einen Betreuungsplatz für jedes Kleinkind zur Verfügung zu stellen. Die Länder sehen sich überwiegend gut gerüstet. Doch Experten warnen vor mangelnder Qualität. Die meisten Bundesländer rechnen damit, den Bedarf an Betreuungsplätzen für ein- und zweijährige Kinder zum 1. August decken zu können. Dann tritt der Rechtsanspruch auf einem Kita-Platz für Kleinkinder in Kraft. Bundesweit errechnet wurde ein Bedarf von 780 000 Plätzen, das entspricht einem Durchschnitt von 39 Prozent aller Eltern von Kindern unter drei Jahren, die sich einen Platz in einer Kita oder bei einer Tagesmutter wünschen. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hatte Anfang Juli in Berlin mitgeteilt, dass im Laufe des Kita-Jahres 2013/14 etwa 813 000 öffentlich geförderte Betreuungsplätze für ein- und zweijährige Kinder geschaffen sein werden. Das sind gut 30 000 Plätze mehr als veranschlagt. Jahrelang wurde zuvor zwischen Bund, Ländern und Kommunen um den Kita-Ausbau gestritten, der zunächst nur sehr schleppend voranging. Im Frühjahr 2012 noch musste der Städtetag einräumen, es werde vielerorts kaum möglich sein, den gewünschten Krippenplatz „gleich um die Ecke“ zu finden. DT/dpa