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    Kommentar: Akzeptieren oder aussteigen

    Wieder Ärger mit Facebook – diesmal geht der Rechtsausschuss des Bundestages in die Offensive. Der wollte gestern von Facebook-Manager Lord Richard Allan gestern wissen, wie die Datenschutzbestimmungen des Unternehmens genau aussehen. Denn kein Nutzer kann wollen, dass Facebook Daten auch außerhalb des sozialen Netzwerks abfischt, nur um damit dann durch gezieltere Werbung mehr Gewinn zu machen. Denn wenn Nutzerdaten aus allen digitalen Geräten gesammelt werden, weiß kein Verbraucher mehr, was weiterverkauft wird. Facebook hat festgelegt, dass aber genau diese Unsicherheit Wirklichkeit werden soll: Ab dem 30. Januar muss es jeder Facebook-Nutzer akzeptieren. Wer also im Internet etwa nach Reiseangeboten sucht, wird dann Werbung auf der Facebook-Seite finden; die kann aber ausgeschaltet werden. Konnten früher noch Nutzer über Regeländerungen abstimmen, behält sich jetzt Facebook vor, die Strukturen zu gestalten. Denn Werbung ist seine größte Einnahmequelle.

    Wieder Ärger mit Facebook – diesmal geht der Rechtsausschuss des Bundestages in die Offensive. Der wollte gestern von Facebook-Manager Lord Richard Allan gestern wissen, wie die Datenschutzbestimmungen des Unternehmens genau aussehen. Denn kein Nutzer kann wollen, dass Facebook Daten auch außerhalb des sozialen Netzwerks abfischt, nur um damit dann durch gezieltere Werbung mehr Gewinn zu machen. Denn wenn Nutzerdaten aus allen digitalen Geräten gesammelt werden, weiß kein Verbraucher mehr, was weiterverkauft wird. Facebook hat festgelegt, dass aber genau diese Unsicherheit Wirklichkeit werden soll: Ab dem 30. Januar muss es jeder Facebook-Nutzer akzeptieren. Wer also im Internet etwa nach Reiseangeboten sucht, wird dann Werbung auf der Facebook-Seite finden; die kann aber ausgeschaltet werden. Konnten früher noch Nutzer über Regeländerungen abstimmen, behält sich jetzt Facebook vor, die Strukturen zu gestalten. Denn Werbung ist seine größte Einnahmequelle.