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    In Berlin große Ausstellung zu den Tropen

    Berlin steht im Herbst im Zeichen der Tropen. Die Ausstellung „Die Tropen. Ansichten von der Mitte der Weltkugel“ im Martin-Gropius-Bau ist vom 12. September bis 5. Januar das Herzstück eines mehrjährigen Projekts des Goethe-Instituts. „Paradies oder unberechenbarer, bedrohlicher Dschungel, Fluchtpunkt oder Ort der Verdammnis: Die Tropen regen moderne Künstler schon seit mehr als 100 Jahren dazu an, eine eigene Interpretation dieses Mythos zu wagen“, teilen die Veranstalter dazu mit. Die Schau wurde demnach gemeinsam mit dem Ethnologischen Museum Berlin zusammengestellt und wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert. 200 Exponate aus den Sammlungen des Museums sollen dabei in einen Dialog mit Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern treten. Tropisches Rahmenprogramm gibt es auch. Konzerte, Performances, Filme, Diskussionen, Symposien und Vorträge sind geplant. Die Ausstellung sei auch eine Etappe auf dem Weg zum Humboldt-Forum, heißt es weiter. In dem Neubau auf dem Schlossplatz sollen die außereuropäischen Kulturen als gleichwertig mit den Kulturen Europas präsentiert werden, wenn der Palast der Republik abgerissen ist. DT/dpa

    Berlin steht im Herbst im Zeichen der Tropen. Die Ausstellung „Die Tropen. Ansichten von der Mitte der Weltkugel“ im Martin-Gropius-Bau ist vom 12. September bis 5. Januar das Herzstück eines mehrjährigen Projekts des Goethe-Instituts. „Paradies oder unberechenbarer, bedrohlicher Dschungel, Fluchtpunkt oder Ort der Verdammnis: Die Tropen regen moderne Künstler schon seit mehr als 100 Jahren dazu an, eine eigene Interpretation dieses Mythos zu wagen“, teilen die Veranstalter dazu mit. Die Schau wurde demnach gemeinsam mit dem Ethnologischen Museum Berlin zusammengestellt und wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert. 200 Exponate aus den Sammlungen des Museums sollen dabei in einen Dialog mit Arbeiten von zeitgenössischen Künstlern treten. Tropisches Rahmenprogramm gibt es auch. Konzerte, Performances, Filme, Diskussionen, Symposien und Vorträge sind geplant. Die Ausstellung sei auch eine Etappe auf dem Weg zum Humboldt-Forum, heißt es weiter. In dem Neubau auf dem Schlossplatz sollen die außereuropäischen Kulturen als gleichwertig mit den Kulturen Europas präsentiert werden, wenn der Palast der Republik abgerissen ist. DT/dpa