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    Heute wird über „Radio Paradiso“ entschieden

    Für „Radio Paradiso“ ist es wohl die letzte Chance. Heute entscheidet das Berliner Verwaltungsgericht über die weitere Existenz des nach eigenem Anspruch christlichen Senders. Falls die Richter dem Medienrat Berlin-Brandenburg Recht geben, ist das Radio trotz prominenter Unterstützung nur noch bis Ende November in Berlin und Teilen Brandenburgs auf der Frequenz 98,2 zu hören. Im Mai hatte der Medienrat entschieden, die Lizenz des Programms nicht zu verlängern und die Frequenz stattdessen dem Sender „Oldiestar“ zu übertragen. Es gebe zu wenig Wortbeiträge, hieß es zur Begründung. Für „Radio Paradiso“ machten sich daraufhin zahlreiche prominente Vertreter aus Kirchen und Politik stark, unter ihnen der Berliner evangelische Landesbischof Markus Dröge oder Unions-Fraktionschef Volker Kauder. Vor 13 Jahren war der Privatsender in der medialen Aufbruchsstimmung der 1990er Jahre an den Start gegangen. Bis 2003 war auch das katholische Erzbistum Berlin beteiligt, indem es Beiträge und einen Mitarbeiter in Teilzeit zur Verfügung stellte. Die Zusammenarbeit endete, als dessen damaliger Privatfunk-Beauftragter Stefan Förner Sprecher des Erzbistums wurde. DT/KNA

    Für „Radio Paradiso“ ist es wohl die letzte Chance. Heute entscheidet das Berliner Verwaltungsgericht über die weitere Existenz des nach eigenem Anspruch christlichen Senders. Falls die Richter dem Medienrat Berlin-Brandenburg Recht geben, ist das Radio trotz prominenter Unterstützung nur noch bis Ende November in Berlin und Teilen Brandenburgs auf der Frequenz 98,2 zu hören. Im Mai hatte der Medienrat entschieden, die Lizenz des Programms nicht zu verlängern und die Frequenz stattdessen dem Sender „Oldiestar“ zu übertragen. Es gebe zu wenig Wortbeiträge, hieß es zur Begründung. Für „Radio Paradiso“ machten sich daraufhin zahlreiche prominente Vertreter aus Kirchen und Politik stark, unter ihnen der Berliner evangelische Landesbischof Markus Dröge oder Unions-Fraktionschef Volker Kauder. Vor 13 Jahren war der Privatsender in der medialen Aufbruchsstimmung der 1990er Jahre an den Start gegangen. Bis 2003 war auch das katholische Erzbistum Berlin beteiligt, indem es Beiträge und einen Mitarbeiter in Teilzeit zur Verfügung stellte. Die Zusammenarbeit endete, als dessen damaliger Privatfunk-Beauftragter Stefan Förner Sprecher des Erzbistums wurde. DT/KNA