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    Facebook und die Daten

    Der Datenskandal rund um Facebook und die britische Firma Cambridge Analytica zieht weiter Kreise. Wer in diesem Zusammenhang Angst um seine Daten hat, hat sie zu Recht, meint Peter Winnemöller.

    Facebook
    Ein Smartphone mit dem Logo von Facebook wird vor die Internetseite des sozialen Netzwerkes gehalten. Im Skandal um die ... Foto: Oliver Berg (dpa)

    „Der Skandal“, so schreibt er in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“, „führte inzwischen zu einem dramatischen Einbruch der Facebookaktie. Nach den enormen Verlusten äußerte sich der Gründer und Chef von Facebook, Mark Zuckerberg, in einem Facebookeintrag und versprach Aufklärung. Besonders in Europa schlägt der Skandal hohe Wellen. Noch ist unklar, ob Daten von deutschen Nutzern erhoben wurden. Bei dem amerikanischen Unternehmen Facebook kollidieren immer wieder europäische Vorstellungen von Datenschutz mit den sehr liberalen Praktiken in den USA. Diesmal geht es auch den US-Bürgern zu weit. Der öffentliche Druck steigt.“

    Und die Facebookaktie sinkt – um fast 20 Prozent in nur einer Woche. Der Datenskandal zeigt zudem sehr deutlich, dass „Big Data“ (große Datenmengen, die sich durch herkömmliche Verfahren der EDV nicht erfassen oder auswerten lassen) eine offene gesellschaftliche Debatte braucht.

    Einen Beitrag dazu finden Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 29. März.

    DT / Josef Bordat