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    Erfolg für Schlingensief an Deutscher Oper

    Mit großem Beifall hat das Publikum an der Deutschen Oper Berlin die nach einer Idee des Regisseurs Christoph Schlingensief entstandene Inszenierung von Walter Braunfels' Oper „Jeanne D'Arc“ aufgenommen. Damit wurden die „Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna“ am Sonntagabend 70 Jahre nach ihrer Entstehung erstmals in einer Bühnenfassung gezeigt. Braunfels (1882–1954), bekannt vor allem für seine Oper „Die Vögel“, war im Nationalsozialismus mit Berufsverbot belegt worden. Das Heiligen-Drama hatte er 1938 komponiert. 2001 war es in einer konzertanten Aufführung in Stockholm erstmals öffentlich gespielt worden. Für die Neuproduktion hatte sich vor allem der Enkel des Komponisten, der Architekt Stephan Braunfels, eingesetzt, der unter anderem die Münchner Pinakothek der Moderne entworfen hat. Besonders gefeiert wurden am Premierenabend Mary Mills in der Titelpartie sowie der Dirigent Ulf Schirmer. DT/dpa

    Mit großem Beifall hat das Publikum an der Deutschen Oper Berlin die nach einer Idee des Regisseurs Christoph Schlingensief entstandene Inszenierung von Walter Braunfels' Oper „Jeanne D'Arc“ aufgenommen. Damit wurden die „Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna“ am Sonntagabend 70 Jahre nach ihrer Entstehung erstmals in einer Bühnenfassung gezeigt. Braunfels (1882–1954), bekannt vor allem für seine Oper „Die Vögel“, war im Nationalsozialismus mit Berufsverbot belegt worden. Das Heiligen-Drama hatte er 1938 komponiert. 2001 war es in einer konzertanten Aufführung in Stockholm erstmals öffentlich gespielt worden. Für die Neuproduktion hatte sich vor allem der Enkel des Komponisten, der Architekt Stephan Braunfels, eingesetzt, der unter anderem die Münchner Pinakothek der Moderne entworfen hat. Besonders gefeiert wurden am Premierenabend Mary Mills in der Titelpartie sowie der Dirigent Ulf Schirmer. DT/dpa