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    Ehemaliger KNA- Chefredakteur Hock ist tot

    Karl Heinz Hock, von 1986 bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden Ende Juni 1996 Chefredakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), ist am Montag an seinem Wohnort Mainz im Alter von 86 Jahren gestorben. Das teilte die Familie am Mittwoch mit. In den letzten Jahren der alten Bundesrepublik trug Hock, der einen direkten Draht zum Bischofskonferenz-Vorsitzenden Karl Lehmann und zu Bundeskanzler Helmut Kohl hatte, dazu bei, dass sich die KNA auf dem westdeutschen Medienmarkt als seriöse Quelle behaupten konnte. Er baute das Netz von Landesbüros und Landesdiensten aus und förderte das 1962 gegründete Gemeinschaftsbüro der deutschsprachigen katholischen Nachrichtenagenturen in Rom. Mit dem Aufbau der Ost-Berichterstattung und dem Ausbau des Berliner Büros der KNA legte er die Basis für die neue Rolle der Agentur im vereinten Deutschland mit seiner veränderten konfessionellen Landschaft. Wiederholt wurde Hock attestiert, den Anliegen der Kirche in der Gesellschaft Aufmerksamkeit verschafft zu haben. Zu seinem 65. Geburtstag bescheinigte ihm der damalige Bundeskanzler Kohl, daran mitgewirkt zu haben, „dass die Stimme der Kirche in unserer pulsierenden Welt Gehör findet“. 1997 ernannte Papst Johannes Paul II. Hock zum Ritter des Gregoriusordens. Ein Jahr zuvor hatte die Weltunion der Katholischen Presse (UCIP) ihn zu ihrem Ehrenmitglied ernannt. DT/KNA

    Karl Heinz Hock, von 1986 bis zu seinem altersbedingten Ausscheiden Ende Juni 1996 Chefredakteur der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), ist am Montag an seinem Wohnort Mainz im Alter von 86 Jahren gestorben. Das teilte die Familie am Mittwoch mit. In den letzten Jahren der alten Bundesrepublik trug Hock, der einen direkten Draht zum Bischofskonferenz-Vorsitzenden Karl Lehmann und zu Bundeskanzler Helmut Kohl hatte, dazu bei, dass sich die KNA auf dem westdeutschen Medienmarkt als seriöse Quelle behaupten konnte. Er baute das Netz von Landesbüros und Landesdiensten aus und förderte das 1962 gegründete Gemeinschaftsbüro der deutschsprachigen katholischen Nachrichtenagenturen in Rom. Mit dem Aufbau der Ost-Berichterstattung und dem Ausbau des Berliner Büros der KNA legte er die Basis für die neue Rolle der Agentur im vereinten Deutschland mit seiner veränderten konfessionellen Landschaft. Wiederholt wurde Hock attestiert, den Anliegen der Kirche in der Gesellschaft Aufmerksamkeit verschafft zu haben. Zu seinem 65. Geburtstag bescheinigte ihm der damalige Bundeskanzler Kohl, daran mitgewirkt zu haben, „dass die Stimme der Kirche in unserer pulsierenden Welt Gehör findet“. 1997 ernannte Papst Johannes Paul II. Hock zum Ritter des Gregoriusordens. Ein Jahr zuvor hatte die Weltunion der Katholischen Presse (UCIP) ihn zu ihrem Ehrenmitglied ernannt. DT/KNA