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    Céline Dion präsentiert genderneutrale Kleidung

    Geht es nach der Sängerin Céline Dion sollten Kinder demnächst einen Einheitlook an sich tragen. Mit Totenköpfen, Pentagrammen und "New Order"-Schriftzügen. Burkhardt Gorissen analysiert die Kollektion kritisch.

    Céline Dion geht unter die Modedesigner. Foto: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa. Foto: B4601/_Chris Pizzello (Invision/AP)

    Meistens ist die zweite Karriere eines ehemaligen Chartbreakers das Eingeständnis, dass es mit der Musik nicht mehr so läuft. Ist das der Grund, der die kanadische Popsängerin Céline Dion („My Heart Will Go On“) nun dazu brachte, ausgerechnet Werbe-Testimonial für gruselige Kindermode zu werden?

    Privates Glück: Ehe und Kinder

    Dabei fing alles so verheißungsvoll an: Als jüngstes von 14 Kindern wurde sie im katholischen Glauben erzogen. Ihre erste CD in ihrer Muttersprache Französisch trägt den beziehungsreichen Titel „La voix du bon dieu“ (Die Stimme des lieben Gottes). 2001 bekam sie ihren ersten Sohn. Neun Jahre später folgten dank In-vitro-Fertilisation die Zwillinge Nelson und Eddy. Sie alle sind aus der Ehe mit Rene Angelil hervorgegangen.

    Schwere Schicksalsschläge

    Dann folgten schwere Schicksalsschläge im Leben der Sängerin. Ihr Mann starb 2016 an den Folgen einer Krebskrankheit. Nur zwei Tage später verlor die Kanadierin auch ihren älteren Bruder, der ebenfalls an Krebs erkrankt war. Echte Schicksalsschläge, hinterlassen sie Zweifel und Verzweiflung oder stärken sie den Glauben?

    Tugend signalisieren ersetzt Bekenntnis zu Gott

    Statt eines öffentlichen Bekenntnisses zu Gott scheint für Dion nun ein linientreues „Virtue Signalling“ (Tugend signalisieren) im Sinne einer Neuen Ordnung die erfolgversprechendste Option zu sein. Zu den Kernthemen dieser Ordnung gehört die Auffassung, dass das Geschlecht eine Konstruktion sei, die von außen aufgezwungen wird. Auch die Modedesigner des Unisex-Labels „Nununu“ haben sich eine solche gender-neutrale Zwangsbeglückung auf ihre Fahnen geschrieben.

    Was der Ex-Freimaurer Burkhardt Gorissen über die neue Modekollektion von Céline Dion denkt und warum dabei der Begriff „Indoktrination“ eine zentrale Rolle spielt, lesen Sie in der aktuellen „Tagespost“ vom 6. Dezember 2018. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

    DT