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    Aus den Zeitschriften

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    Sagen müssen, was man nicht meint

    James Kirkup vom Spectator würdigt Justine Roberts für ihr Eintreten für das Recht auf freie Meinungsäußerung. Roberts ist die Gründerin der Online-Plattform „Mumsnet“, auf der sich Mütter einst über Kindererziehung und Kuchenbacken austauschten. Diese habe sich nun zu einem wichtigen Forum für die politische Debatte über Gendergesetze entwickelt. Hier können Frauen, aber auch Männer, in den Chats ihre Sorgen über die Probleme offen diskutieren, die entstehen, wenn – was in Großbritannien Gesetz werden soll – Männer das Recht bekommen, als Frauen behandelt zu werden allein aufgrund ihrer Aussage, dass sie sich als Frau „fühlen“.

    Die Bedeutung des Forums hat in den letzten Monaten stark zugenommen, was einigen Leuten nicht zu gefallen schien. Sie beschuldigten „Mumsnet“ der „Förderung von Transphobie“, und setzten die Kunden der Website unter Druck, ihre Werbeanzeigen zurückzuziehen. Roberts ließ sich indes nicht einschüchtern und ist mit den Drohungen an die Öffentlichkeit gegangen. Sie beharre darauf, dass Mumsnet eine Debatte der Bürger über eine Angelegenheit von öffentlichem Interesse nicht stilllegen werde. Sie sagte: „Transgender-Aktivisten haben Werbekunden von Mumsnet kontaktiert und gesagt, dass sie einen Boykott ihrer Produkte organisieren würden, wenn sie nicht ihre Anzeigen von Mumsnet entfernten.“ Besorgniserregend daran finde sie diese „gedankenpolizeiliche Aktion“ rund um die freie Meinungsäußerung sowie „die Außerkraftsetzung des Rechtes auf Widerspruch und dass man diesen sofort als transphob etikettiert“. Übertreibt Roberts da nicht? Nein, meint Kirkup und bezieht sich dabei auf eine Gerichtsverhandlung, bei der kürzlich „Tara Wolf, eine 26-jährige Transfrau, für den Angriff auf die 61-jährige Feministin Maria Maclachlan verurteilt wurde“.

    Während des Prozesses ermahnte der Richter Maclachlan, weil sie sich weigerte, Wolf mit dem Fürwort „sie“ zu bezeichnen. Sie sagte, dass sie für ihn männliche Pronomen verwende, „weil sie Wolf biologisch und rechtlich als Mann betrachtet. Dennoch belehrte der Richter sie, weibliche Pronomen zu benutzen, weil Wolf ,als Frau bezeichnet werden möchte‘. Miss Maclachlan glaubt nicht, dass Wolf eine Frau ist, wurde aber tatsächlich angewiesen, vor Gericht Dinge zu sagen, die sie nicht für wahr hält.“

    Schulen injizieren Verhütungstäbchen

    In die Schule geht man, um etwas zu lernen. Dass dies auch ein Ort sein kann, an dem jungen Mädchen, die teils gerade zwölf Jahre alt oder noch jünger waren, ohne Wissen ihrer Eltern streichholzgroße Hormonimplantate unter die Haut des Oberarms injiziert werden, erfuhren die Leser der Daily Mail. Wie die Zeitung berichtete, wurden in den vergangenen zwei Jahren mehr als 10 500 fünfzehnjährigen oder jüngeren Mädchen in Großbritannien die „Verhütungsstäbchen“ eingesetzt. Diese setzen kontinuierlich Progesteron frei, das den Eisprung verhindert. Außerdem baut sich durch die Hormongabe die Gebärmutterschleimhaut nur unzureichend auf, so dass sich eine eventuell doch befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.

    Die Stäbchen sollen drei Jahre vor einer Schwangerschaft schützen. Ihr Einsatz bei den Mädchen wird, wie die Zeitung schreibt, vom britischen Gesundheitswesen stark gefördert, „das unter Druck steht, die hohe Schwangerschaftsrate unter Teenagern zu reduzieren“. Diese gehört zu den höchsten in ganz Westeuropa. Mögliche Nebenwirkungen der Implantate seien konstante Blutungen, Kopfschmerzen und Gewichtszunahme. In einigen Fällen seien die Stäbchen durch die Blutgefäße gewandert und in den Lungen oder den großen Venen gelandet. Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht war es den behandelnden Ärzten und Krankenschwestern verboten, die Eltern von dem Eingriff zu unterrichten. Der konservative Abgeordnete Sir Roger Gale aus Kent, wo die Implantate in Schulen eingesetzt wurden, sagte: „Hauptsächlich bin ich dagegen, weil das in Schulen ohne elterliche Zustimmung geschieht. Wir müssen daran erinnern, dass das Kind Kindersex hat und das ist gegen das Gesetz. Ich bin der festen Überzeugung, dass es so etwas wie eine elterliche Verantwortung gibt, und dass Eltern ein Recht und eine Pflicht haben, zu wissen, was mit ihren Kindern und für sie getan wird.“

    Die Bürger nach ihrem Willen fragen

    Laurent Wauquiez, der Vorsitzende der französischen Republikaner, hat laut Figaro während einer Tagung seiner Partei zum Thema „Wie verringern wir die Immigration?“ die Abhaltung einer Volksabstimmung über die Einwanderung vorgeschlagen. Ihm zufolge sei die „Immigration noch nie so hoch gewesen. Ich möchte, dass die Franzosen eine Wahlmöglichkeit haben... Noch nie hat man die Franzosen darüber befragt, was sie möchten.“ Als Frage für ein solches Referendum könnte er sich vorstellen: „Möchten Sie, dass Frankreich sich Gesetze gibt, die es ermöglichen, die Einwanderung auf ein Minimum zu reduzieren?“ Damit sei Wauquiez zu der Position der Republikaner zurückgekehrt, die diese in den neunziger Jahren vertreten hatten. Doch vor allem wünsche er sich, dass seine Partei „klare Worte über die Einwanderung findet, im Gegensatz zu dem, was der Präsident der Republik“ sage. Das Ziel der Republikaner sei es, die Immigration zu reduzieren, „die in unserem Land zu einem äußerst gravierenden Problem geworden ist“.

    Enteignet, weil sie weiß sind

    In ihrer Presseschau informiert das katholische Magazin L?Homme Nouveau über den bei BREIZH.INFO gefundenen Artikel, demzufolge 35 000 südafrikanische Farmer von ihrer Regierung in den kommenden Monaten enteignet werden sollen. Der Grund? Sie sind weiß. Am 27. Februar 2018 stimmte das südafrikanische Parlament mit 241 gegen 83 Stimmen der Verstaatlichung durch entschädigungslose Enteignung zu.

    Das Medium berichtet weiter: „Allerdings muss man sich dabei vor Augen halten, dass dies in Südafrika – wie gestern in Zimbabwe und wie angekündigt morgen in Namibia – nicht aus wirtschaftlichen Gründen geschieht, dass diese Farmer enteignet werden. Den 241 schwarzen Abgeordneten, die für diesen Antrag stimmten, ist sehr wohl bewusst, dass sie damit dem letzten Sektor einen Dolchstoß versetzten, der hochproduktiv für den Wohlstand ihres Landes sorgte. Sie wussten ganz genau, dass diese weißen Farmer das südliche Afrika ernähren und dass ohne sie der gesamte südliche Teil Afrikas Hunger leiden wird. Sei's drum! Die Symbolik der radikalen Vergeltung ist stärker… Diejenigen, die in Europa mit am Mythos von der miteinander versöhnten ,Regenbogennation‘ gestrickt haben, wurden einmal mehr betrogen.“ Das Schlimmste daran sei, „dass sie daraus keine Lehren ziehen“. KKS

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