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    3. Gemeinsame Tagung zur Zukunft des europäischen Sozialmodells angesichts der Globalisierung

    Wir haben eine Information des Vorsitzenden der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen, Erzbischof Dr. Reinhard Marx (München und Freising), über den Stand der Planung für eine gemeinsame Tagung der Kommission und der Kammer für soziale Ordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) entgegengenommen, die am 18. April 2008 unter dem Arbeitstitel „Die Zukunft des europäischen Sozialmodells in einer globalisierten Wirtschaft“ in Berlin stattfinden soll. Über Verlauf und Ergebnisse wird dem Ständigen Rat zu gegebener Zeit ein Bericht vorgelegt.

    Wir haben eine Information des Vorsitzenden der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen, Erzbischof Dr. Reinhard Marx (München und Freising), über den Stand der Planung für eine gemeinsame Tagung der Kommission und der Kammer für soziale Ordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) entgegengenommen, die am 18. April 2008 unter dem Arbeitstitel „Die Zukunft des europäischen Sozialmodells in einer globalisierten Wirtschaft“ in Berlin stattfinden soll. Über Verlauf und Ergebnisse wird dem Ständigen Rat zu gegebener Zeit ein Bericht vorgelegt.

    V. Weltkirche

    1. Zur Situation der Kirche in China

    Wir haben uns mit der Situation der Kirche in der Volksrepublik China befasst. Der Brief, den Papst Benedikt XVI. am 27. Mai 2007 an die Bischöfe, Priester und alle Gläubigen gerichtet hat, bietet nicht nur der dortigen Kirche Ermutigung und Orientierung. Er ist zugleich ein Aufruf an die Ortskirchen in aller Welt, sich in Gebet und konkreter Hilfe solidarisch mit den Katholiken in China zu verbinden. Die Kommission Weltkirche wird sich in den kommenden Jahren verstärkt mit der Lage in China befassen und vom 6.–15. Oktober 2008 eine Delegationsreise durchführen. Sie soll der Information, der Begegnung mit chinesischen Bischöfen und dem Besuch kirchlicher Einrichtungen dienen. Die diesjährige Arbeitshilfe „Verfolgte und bedrängte Christen“, die im September 2008 erscheinen soll, wird sich mit den Einschränkungen der Religionsfreiheit in China auseinandersetzen und die Katholiken in Deutschland zum Gebet für die chinesischen Gläubigen einladen. Die Vollversammlung begrüßt diese Initiativen und Bemühungen der Kommission Weltkirche, im Gespräch mit den Hilfswerken für eine Weiterentwicklung und Abstimmung der Hilfen für die katholische Kirche in China Sorge zu tragen.

    2. Bericht über eine Delegationsreise nach Kamerun

    Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), hat uns von einer Delegationsreise deutscher Bischöfe nach Kamerun berichtet, die vom 5.–11. Januar 2008 stattgefunden hat. An der Reise haben neben Erzbischof Dr. Schick auch Bischof em. Dr. Franz Kamphaus (Rüdesheim), Bischof em. Dr. Josef Homeyer (Hildesheim) und Weihbischof Dr. Reinhard Hauke (Erfurt) sowie Vertreter der Hilfswerke MISSIO, Misereor und der Deutschen Provinz der Pallottiner teilgenommen. Anlass der Begegnung, zu der die Bischofskonferenz von Kamerun eingeladen hatte, war das rund 100-jährige Bestehen der dortigen Ortskirche, deren Gründung auf deutsche Pallottiner zurückgeht. Weitere Informationen über die Reise finden Sie in einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz vom 17. Januar 2008 (www.dbk.de).

    3. Aufruf der deutschen Bischöfe zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land

    Wir haben einen Aufruf der deutschen Bischöfe zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land (Palmsonntags-Kollekte am 16. März 2008) verabschiedet. Ihr Ertrag soll der Kirche im Heiligen Land zugute kommen. Wie in den Vorjahren soll der Aufruf über die Verteiler des Deutschen Vereins vom Heiligen Land und des Kommissariats der Franziskaner für das Heilige Land versandt und über die Medien veröffentlicht werden. In diesem Zusammenhang haben wir auch einen Bericht über das 8. Internationale Bischofstreffen zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land entgegengenommen, das vom 11.–16. Januar 2008 in Jerusalem, Bethlehem, Ramallah und Rom stattgefunden hat (vgl. Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz vom 18. Januar 2008).

    4. Besuch ausländischer Bischöfe zur Misereor-Fastenaktion 2008

    Aus Anlass der Misereor-Fastenaktion 2008 waren Erzbischof Pedro Barreto SJ (Peru), Erzbischof Orlando Quevedo O.M.I. (Philippinen) und Bischof Joseph Nduhirubusa (Burundi) in Deutschland. Sie haben unserer Vollversammlung einen Einblick in die kirchliche und politische Situation in ihren Heimatländern gegeben.

    Erzbischof Pedro Barreto SJ hat die kirchlichen Bemühungen zur Linderung sozialer Missstände und gravierender Umweltprobleme in Peru beschrieben. Wegen dieses Engagements sind der Erzbischof und seine Mitarbeiter in der jüngeren Vergangenheit wiederholt mit dem Tod bedroht worden. Die pastorale und die gesellschaftliche Situation Lateinamerikas waren auch Gegenstand der 5. Generalversammlung der Bischöfe Lateinamerikas und der Karibik (Aparecida, 13.–31. Mai 2007), über deren Verlauf und Ergebnisse Erzbischof Barreto berichtete. Nachdrücklich plädierte er für ein Modell von Globalisierung und Entwicklung, das den Lebensinteressen der Armen gerecht wird.

    Erzbischof Orlando Quevedo gab einen Bericht über den Kampf der Kirche gegen die auf den Philippinen überhandnehmende Korruption, die auch die politische Stabilität des Landes zu untergraben droht. Als Erzbischof von Cotabato gilt seine besondere Aufmerksamkeit dem friedlichen Zusammenleben von Christen und Muslimen. Die historische Benachteiligung der Muslime auf der Insel Mindanao bildet den Hintergrund einer militanten Unabhängigkeitsbewegung. In den vergangenen Jahren sind zunehmend auch Al-Kaida-nahe Gruppen aktiv geworden. Im interreligiösen Dialog und im Zusammenwirken mit den muslimischen Autoritäten ist die Kirche deshalb bemüht, die Lage zu stabilisieren und der Gewalt den Boden zu entziehen.

    Bischof Joseph Nduhirubusa schilderte in einem historischen Rückblick die Geschichte Burundis von der Kolonialzeit bis heute. Der langjährige Bürgerkrieg (1993–2003) zwischen Hutu und Tutsi hat die Entwicklung des Landes zurückgeworfen und tiefe Spuren in den Seelen der Menschen hinterlassen. Die katholische Kirche, der die überwiegende Mehrzahl in beiden Volksgruppen angehört, versucht mit zahlreichen Initiativen der durch den Bürgerkrieg hervorgerufenen Verarmung entgegenzuwirken und die Wunden der Vergangenheit zu heilen.

    VI. Liturgie

    1. „Die Feier der Kindertaufe“ – Vorstellung des neuen liturgischen Buches

    Der Vorsitzende der Liturgiekommission, Joachim Kardinal Meisner (Köln), hat der Vollversammlung das neue Rituale „Die Feier der Kindertaufe“ vorgestellt. Dieses neue liturgische Buch enthält die liturgischen Bestimmungen für die Taufe von Kindern. Neben der „Feier der Kindertaufe außerhalb der Feier der heiligen Messe“ beinhaltet das neue Buch nunmehr auch Bestimmungen für die „Feier der Kindertaufe innerhalb der heiligen Messe“. Ein Sonderritus des deutschsprachigen Buches ist die im Anhang abgedruckte „Feier der Kindertaufe in zwei Stufen“.

    Das neue Rituale, dessen Erscheinen in den Amtsblättern der deutschen Diözesen angekündigt worden ist, ersetzt vom 1. Adventssonntag 2008 an die bisherige Ausgabe von 1971. Es kann jedoch bereits unmittelbar nach Erscheinen verwendet werden. Eine begleitende Pastorale Einführung der Bischöfe des deutschen Sprachgebietes ist unter dem Titel „Die Feier der Kindertaufe“ als Arbeitshilfe Nr. 220 in der Schriftenreihe erschienen, die vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz herausgegeben wird.Die Vollversammlung regt an, dass die Verantwortlichen für die liturgische und pastorale Fortbildung in den Diözesen das Erscheinen des neuen Ritenbuches auch zum Anlass nehmen, um Initiativen für eine Erneuerung der Taufliturgie zu ergreifen. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Liturgischen Institut (DLI) wird derzeit ein Werkbuch vorbereitet. Auch bei der 7. Trierer Sommerakademie des DLI im August 2008 steht das Thema „Kindertaufe“ auf der Tagesordnung.

    2006 wurden 176 081 Kinder unter 7 Jahren durch die heilige Taufe in die katholische Kirche aufgenommen. Die Taufe ist das erste und grundlegende Sakrament für das Christsein. Gemeinsam mit der Firmung und der Eucharistie gehört die im Namen des dreifaltigen Gottes gefeierte Taufe zu den Sakramenten der Initiation (Einführung) und begründet die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche.

    2. Fragen zur Umsetzung des Motu proprio Summorum Pontificum zur Messfeier in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus

    Am 14. September 2007 haben die Bestimmungen zur Messfeier in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus Rechtskraft erhalten. Papst Benedikt XVI. hatte das Motu Proprio Summorum Pontificum zusammen mit einem Brief an die Bischöfe am 7. Juli 2007 erlassen.

    Wir haben uns auf der Vollversammlung erneut über die Umsetzung der Bestimmungen in den deutschen Diözesen ausgetauscht. Die Leitlinien, die wir auf der Herbst-Vollversammlung am 26. September 2007 verabschiedet haben, sind inzwischen von allen Diözesanbischöfen in Kraft gesetzt und in den Amtsblättern veröffentlicht worden. Im Blick auf die zahlenmäßige Entwicklung von Anträgen und Genehmigungen für die Messfeier in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus zeigt sich, dass keine erhebliche Zunahme zu verzeichnen ist.

    Die Vollversammlung bestätigt nochmals, dass Antrag und Genehmigung von Messfeiern in der außerordentlichen Form unmittelbar zwischen den Gläubigen und ihrem Pfarrer geregelt werden. Kommen Gläubige aus mehreren Pfarreien zusammen, ist der Diözesanbischof zuständig. Initiativen zur Förderung der Messfeiern in der außerordentlichen Form kommt keine Vermittler- bzw. Anwaltsfunktion in den diözesanen Genehmigungsverfahren zu.

    Wir gehen davon aus, dass eine Reihe noch offener Fragen (z.B. bezüglich der Leseordnung) in den angekündigten Ausführungsbestimmungen der Kommission Ecclesia Dei geklärt werden.

    Zur Vorbereitung der Vergleichbarkeit der Berichte, die von den Diözesanbischöfen drei Jahre nach dem Erlass des Motu proprio an den Heiligen Stuhl zu senden sind, soll das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz zu gegebener Zeit eine Erhebung durchführen.

    3. Verlagspublikationen liturgischer Texte

    Auf Initiative der Liturgiekommission hat sich die Vollversammlung erneut mit verschiedenen Aspekten der Verlagspublikationen liturgischer Texte und Gottesdiensthilfen befasst. Dabei geht es insbesondere um die Verbreitung von nicht autorisierten Verlagsproduktionen liturgischer Texte, die im Gottesdienst verwendet werden. Dies gilt für Tages-, Gaben- und Schlussgebete, aber auch für das eucharistische Hochgebet.

    Liturgische Handlungen sind Feiern der Kirche und stehen nicht der individuellen Gestaltung offen. Um den Schatz der Liturgie zu wahren und zur Entfaltung zu bringen, sind bei der Feier der Liturgie deshalb die genehmigten liturgischen Bücher zu verwenden, das heißt die lateinischen „editiones typicae“ oder eine approbierte landessprachliche Übersetzung (vgl. cc 846 § 1, 928 CIC).

    Diese Bücher enthalten die verbindlich zu verwendenden Schrifttexte und Gebete. Sie weisen auch auf bestehende Variationsmöglichkeiten und Freiräume hin, die in bestimmten Teilen eine Berücksichtigung der örtlichen, zeitlichen und situativen Umstände ermöglichen. Deshalb dürfen amtliche liturgische Texte der Kirche nicht verändert oder ersetzt werden. Ergänzende Publikationen können nur im Rahmen der von der liturgischen Ordnung vorgesehenen Gestaltungsfreiheit entwickelt werden.

    In diesem Zusammenhang hat uns der Vorsitzende der Liturgiekommission entsprechende Überlegungen vorgestellt: Insbesondere sollen die Möglichkeiten geprüft werden, in Analogie zur Zulassung von Büchern für den Religionsunterricht auch für die liturgischen Materialien ein Prüfungs- und Zertifikationsverfahren einzuführen bzw. eine Art „Gütesiegel“ für mustergültige Texte und Publikationen zu vergeben.

    Die Vollversammlung hat grundsätzlich die Bemühungen begrüßt, bei der Veröffentlichung freier liturgischer Texte und deren Gebrauch im Gottesdienst auf eine stärkere Beachtung der kirchlichen Ordnung hinzuwirken. Wir haben die Liturgiekommission beauftragt, die praktischen Möglichkeiten für ein entsprechendes Prüfungs- und Zertifikationsverfahren zu untersuchen und ein Modell zu entwickeln, das bei der Herbst-Vollversammlung 2008 zur Entscheidung vorgelegt werde soll.

    4. Förderung der eucharistischen Anbetung

    Wir haben ein Schreiben der Kleruskongregation vom 8. Dezember 2007 zur Förderung der eucharistischen Anbetung zugunsten des Klerus und der Priesterberufe zur Kenntnis genommen. In den deutschen Diözesen und auf überdiözesaner Ebene gibt es dafür bereits seit langem verschiedene Initiativen. Die Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste ist gebeten worden, in Kooperation mit der Liturgiekommission Wege zur Umsetzung der Anregungen der Kleruskongregation zu prüfen und dem Ständigen Rat Vorschläge zu unterbreiten.

    VII. Schule, Wissenschaft und Kultur

    1. Religionsunterricht in Berlin

    Der Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky, hat uns über Aktivitäten zur Stärkung des Religionsunterrichtes nach der Einführung von Ethikunterricht als Pflichtfach für alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 in Berlin berichtet. Die Vollversammlung begrüßt die Initiativen der Bürgerinitiative „Pro Reli“ und die erste erfolgreich abgeschlossene Phase zur Einleitung eines Volksbegehrens. Wir befürworten die Unterstützung der nächsten Phase des Volksbegehrens, gerade auch angesichts einer neueren Umfrage (forsa, Januar 2008), nach welcher der überwiegende Teil der Bevölkerung und knapp drei Viertel der Schülerschaft die derzeitige Regelung zum Ethikunterricht ablehnen und stattdessen eine freie Wahl zwischen Religions- und Ethikunterricht befürworten.

    2. Sicherung und Nutzung von Kirchenbüchern

    Wir haben uns erneut mit Fragen der archivarischen Sicherung der Kirchenbücher befasst. Wir empfehlen, die Leitlinien, die von der Bundeskonferenz der kirchlichen Archive in Deutschland zur „Sicherung und Nutzung von Pfarrmatrikeln (Kirchenbüchern)“ erstellt worden sind, als Rahmenempfehlungen in den Diözesen zugrundezulegen.

    3. Änderung der Satzung des Forums Hochschule und Kirche

    Wir haben die überarbeitete Satzung des „Forums Hochschule und Kirche e.V.“ zustimmend zur Kenntnis genommen und die erforderliche Genehmigung der Deutschen Bischofskonferenz erteilt.

    VIII. Personalien

    Die Vollversammlung hat den Erzbischof von Freiburg, Dr. Robert Zollitsch, zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre (bis zur Frühjahrs-Vollversammlung 2014) und beginnt am 18. Februar 2008.

    Auf diese Amtszeit wiedergewählt wurden der Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, und der Stellvertreter des Sekretärs, Dr. Rainer Ilgner.

    Der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, wurde mit sofortiger Wirkung für die laufende Amtsperiode bis zur Herbst-Vollversammlung 2011 zum Vorsitzenden der Glaubenskommission gewählt. Des Weiteren wurde er nach der Niederlegung des Vorsitzes der Deutschen Bischofskonferenz als Mitglied im Kontaktgesprächskreis mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und in der Gemeinsamen Konferenz mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) für die laufende Amtsperiode bestätigt.

    Der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, wurde für die laufende Amtsperiode zum Stellvertretenden Vorsitzenden der Publizistischen Kommission gewählt. Auf Vorschlag der Kommission Weltkirche hat die Vollversammlung Bischof Dr. Felix Genn, Essen, als Mitglied der Kommission Weltkirche sowie als Vorsitzenden der Unterkommission für Kontakte zu Lateinamerika (insbesondere ADVENIAT) gewählt. Die Amtszeit beginnt nach der Emeritierung des derzeitigen Vorsitzenden der Unterkommission, Weihbischof Franz Grave (Essen), und gilt für die laufende Amtsperiode bis zur Herbst-Vollversammlung 2011. Die Vollversammlung dankt Weihbischof Grave, der seit 1992 den Vorsitz der Unterkommission für Kontakte zu Lateinamerika (insbesondere ADVENIAT) innehat.

    Die Vollversammlung hat Dr. Martina Höhns für die Amtszeit des neuen Vorsitzenden (bis zur Frühjahrs-Vollversammlung 2014) als Leiterin der Pressestelle des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz bestätigt.

    Als Mitglied des Rundfunkrates der Deutschen Welle nominiert die Vollversammlung für die neue Amtsperiode (Juli 2008 bis Juli 2013) den Leiter des Kommissariats der Deutschen Bischöfe in Berlin, Prälat Dr. Karl Jüsten, der die katholische Kirche bereits in der vergangenen Amtsperiode in diesem Gremium vertreten hat.

    Als Mitglieder des Fernsehrates des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) für die XIII. Amtsperiode (Juli 2008 bis Juli 2012) werden von der Vollversammlung Ordinariatsrätin Dr. Anneliese Mayer (München) und P. Dr. Hans Langendörfer SJ (Bonn) nominiert, die die katholische Kirche auch in der vergangenen Amtsperiode im Fernsehrat des ZDF vertreten haben.

    Als Mitglieder des Vereins „Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen e.V.“ wurden Norbert Hendriks (Essen), Msgr. Michael Freiherr von Lüninck (Dipperz), Wolf-Reiner Sattler (Nürnberg), Paul Schulz (Lüneburg) und Wilfried Vogelmann (Stuttgart) für fünf Jahre bis zum 30.04.2013 berufen. Die Vollversammlung hat Generalmajor Peter Schelzig (Aurich) bis zum Ende der laufenden Amtsperiode (September 2009) als Mitglied der Deutschen Kommission Justitia et Pax gewählt. Die Zustimmung des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ist in Aussicht gestellt.

    Als Stellvertretende Delegierte in der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) e.V. benennt die Vollversammlung für die laufende Arbeitsperiode (bis zur Herbst-Vollversammlung 2011) Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, ernannter Bischof von Speyer und Mitglied der Ökumenekommission, und Frau Dr. Dorothee Kaes, Referentin im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und Geschäftsführerin der Ökumenekommission.

    Als scheidender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (1987–2008) danke ich den Mitbrüdern in der Konferenz sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sekretariats und des Katholischen Büros Berlin für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die mir geleistete Hilfe. Ich habe für die Vollversammlung einen Bericht über meine Tätigkeit „Vom Dienst am Ganzen“ zur Verfügung gestellt, den wir bereits am 11. Februar auch der Presse vorgestellt haben. Ich erbitte für alle Gottes Segen.