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    Gesellschaft

    Gesunde Revolution: E-Bikes und Fahrräder statt Benzinfressern und Rußschleudern

    Wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken: Der Klimawandel lässt sich nur durch aktive Mithilfe jedes Bürgers aufhalten. Neben der Industrie und internationaler Logistik ist der Individualverkehr der größte Verursacher von CO2-Emissionen in Deutschland.

    E-Bikes und Fahrräder statt Benzinfressern
    Foto: pixabay

    Wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken: Der Klimawandel lässt sich nur durch aktive Mithilfe jedes Bürgers aufhalten. Neben der Industrie und internationaler Logistik ist der Individualverkehr der größte Verursacher von CO2-Emissionen in Deutschland. Daneben wurde mangelnde Bewegung im Alltag von Medizinern als einer der Hauptgründe für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht ausgemacht. Eine größere Verbreitung des täglichen Radfahrens wäre hier eine gute Lösung, um beide Probleme gleichermaßen anzugehen.

    Elektromobilität als Zukunftsmodell

    Mit einer immer besseren Abdeckung lokaler Energieerzeugung aus regenerativen Quellen, zum Beispiel Photovoltaikmodulen auf Hausdächern, wird auf absehbare Zeit ein Überschuss an elektrischem Strom verfügbar sein. Sogenannte Wall-Boxen sind als Anschluss dazu konzipiert, daheim mit größter Geschwindigkeit entladene Speicher wieder aufzufüllen. Diese können dann genutzt werden, um Transportmittel zu betreiben, die wir im Alltag nutzen. Dazu gehören Elektro-Autos, aber auch mit aufladbaren Akkus ausgestattete E-Bikes. 

    Diese können helfen, auch Menschen aufs Rad zu holen, die über keine voll ausgebaute Kondition verfügen oder aufgrund anderer medizinischer Vorbelastungen eingeschränkt sind. Auch bergige Regionen oder längere Strecken sind dank der Unterstützung durch E-Motoren kein Problem mehr. 
    Je weiter man dieses Konzept denkt, desto mehr erkennt man die Vorteile, die sich hier verstecken: Die Luftqualität steigt durch Vermeidung von Feinstaub aus Dieselabgasen und anderen Schadstoffen. Die sinkenden CO2-Emissionen durch Austausch einer Fahrzeugflotte, die auf fossile Energieträger angewiesen ist, gegen erneuerbare E-Mobile, sind enorm. Man sollte nicht vergessen, dass Deutschland bis 2045 Klimaneutralität erreichen will!

    Das Fahrrad als gesunde Alternative

    Ganz ums Treten kommt man auch bei E-Bikes nicht herum. Das ist aber kein Nachteil, denn immerhin ist diese Art der Bewegung für Gelenke schonend und ein hervorragendes Training für unser Herz-Kreislauf-System. Wer täglich 30 Minuten Rad fährt, hat erhebliche gesundheitliche Vorteile gegenüber Personen, die die Strecke zur Arbeit oder zur Schule mit dem Auto zurücklegen. Auch Übergewicht lässt sich durch diese Art der regelmäßigen körperlichen Betätigung eindämmen: Der Kalorienverbrauch an sich ist zwar nicht so gewaltig, wie viele denken (pro Woche zusätzlich 1176 kcal), jedoch sorgt der damit verbundene Muskelaufbau auch für einen erhöhten Grundenergieverbrauch und eine verbesserte Kondition für den Einsatz bei anderen Sportarten.

    Auch im Urlaub muss man nicht aufs Rad verzichten

    Wenn man das Umdenken geschafft hat und das Rad ein alltäglicher Begleiter geworden ist, dann ist es nichts Besonderes mehr, wenn man sich im Urlaub auf diese Weise fortbewegt. Davon losgelöst, den Urlaub als Möglichkeit zu sehen, sich sportlich zu betätigen und Rad zu fahren, ist es ganz normal, weil man sich ohnehin jeden Tag auf dem Zweirad bewegt. Es ist nicht länger die Ausnahme, die wir in den Ferien nutzen, um uns etwas Gutes zu tun.

    Besonders beliebt ist diese Art des Transports auf den deutschen Inseln. Die Experten von sylt-fahrrad.de können Urlaubsgäste dafür in drei unterschiedlichen Stationen mit genau der richtigen Ausrüstung versorgen. Dabei umfasst das Angebot auch einen komfortablen Reparaturservice vor Ort, falls es mal zu einer Panne kommen sollte. Auf diese Weise ist man auch beim Besuch der Insel mit allem ausgestattet und muss das eigene Rad nicht aufwändig zum Urlaubsort transportieren.

    Mobile Ferien dank Ferienmobil

    Wir wollen aber niemandem vorschreiben, wie er seine freie Zeit zu verbringen hat. Aus diesem Grund weisen wir noch auf eine andere Möglichkeit hin, den Urlaub zu verbringen: Immer mehr Menschen genießen die Freiheit, die ein Wohnmobil mit sich bringt. Man kann unabhängig von festen Unterkünften durch das Land ziehen und ganz selbstbestimmt dort übernachten, wo es für die Route am besten passt. Und da die großen Fahrzeuge ziemlich sperrig und in der Anschaffung recht teuer sind, kann man zum Glück auch, beispielsweise bei den Experten von Mietmeile, Wohnmobile mieten. Damit zahlt man nur für die Zeit, in der das Gefährt auch wirklich genutzt wird. Um Pflege, Wartung und Unterbringung des Wohnmobils außerhalb der Ferien muss man sich dann natürlich auch nicht kümmern.

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