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    Schröder: Ein Drittel der Zivis wird Dienst verlängern

    Berlin (DT/KNA) Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die Pläne für eine Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate verteidigt. Dieser sei als Wehrersatzdienst an die Dienstzeit von Bundeswehrrekruten gebunden, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Zudem sehe das Konzept die Möglichkeit einer freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes bei gleicher Bezahlung und fortlaufender Versicherung vor. „Wir gehen davon aus, dass etwa ein Drittel der Zivis freiwillig verlängern wird“, so Schröder. Das Angebot sei attraktiv, weil viele Zivis mit einer Verlängerung die zeitliche Lücke zwischen dem Ende ihrer regulären Dienstzeit und dem Beginn von Ausbildung und Studium überbrücken könnten. Schröder räumte ein, die Verkürzung der Dienstzeit um ein Drittel sei für die betroffenen Bereiche „nicht leicht zu verkraften“. „Der Zivildienst ist aus dem Sozialbereich dieses Landes kaum mehr wegzudenken.“ Laut Schröder haben die Wohlfahrtsverbände jedoch signalisiert, weiterhin Zivildienststellen einzurichten, sofern es die Möglichkeit der freiwilligen Verlängerung gebe. Kommunen und Verbände hatten wiederholt gegen die Verkürzung protestiert.

    Berlin (DT/KNA) Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die Pläne für eine Verkürzung des Zivildienstes auf sechs Monate verteidigt. Dieser sei als Wehrersatzdienst an die Dienstzeit von Bundeswehrrekruten gebunden, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Zudem sehe das Konzept die Möglichkeit einer freiwilligen Verlängerung des Zivildienstes bei gleicher Bezahlung und fortlaufender Versicherung vor. „Wir gehen davon aus, dass etwa ein Drittel der Zivis freiwillig verlängern wird“, so Schröder. Das Angebot sei attraktiv, weil viele Zivis mit einer Verlängerung die zeitliche Lücke zwischen dem Ende ihrer regulären Dienstzeit und dem Beginn von Ausbildung und Studium überbrücken könnten. Schröder räumte ein, die Verkürzung der Dienstzeit um ein Drittel sei für die betroffenen Bereiche „nicht leicht zu verkraften“. „Der Zivildienst ist aus dem Sozialbereich dieses Landes kaum mehr wegzudenken.“ Laut Schröder haben die Wohlfahrtsverbände jedoch signalisiert, weiterhin Zivildienststellen einzurichten, sofern es die Möglichkeit der freiwilligen Verlängerung gebe. Kommunen und Verbände hatten wiederholt gegen die Verkürzung protestiert.