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    Malteser helfen Burma mit zwei Trinkwasseraufbereitung

    Köln (DT/KNA) Die Malteser und das Technische Hilfswerk (THW) wollen ihre Hilfe im birmanischen Katastrophengebiet verstärken. Mitarbeiter der Malteser bringen am heutigen Dienstag zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen des Technischen Hilfswerks (THW) nach Labutta im Irrawaddy Delta, wie die katholische Hilfsorganisation am Dienstag in Köln mitteilte. Eine der beiden Trinkwasseraufbereitungsanlagen wird auf dem Gelände des Krankenhauses von Labutta aufgebaut und produziert dort 500 Liter Trinkwasser pro Stunde. Die andere, größere Anlage werden die Malteser im Stadtzentrum von Labutta aufbauen. Diese Anlage kann bis zu 6 000 Liter Trinkwasser pro Stunde produzieren. „Gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen und den lokalen Behörden organisieren unsere Mitarbeiter zudem ein Verteilungssystem, so dass das Trinkwasser aus dieser Anlage mit Lastwagen in die anderen Notunterkünfte in der Stadt gebracht werden kann“, sagte der Generalsekretär von Malteser International, Ingo Radtke. „Durch die Unterstützung des THW können wir allein mit der größeren Anlage täglich mehr als 10 000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen.“ Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler (SPD), hofft, dass die internationale Hilfe für Burma auch zu einem politischen Wandel beiträgt. Erler sagte, die Unterstützung sei nicht an Bedingungen für das Militärregime geknüpft, man sei sich aber des Charakters der Regierung bewusst.

    Köln (DT/KNA) Die Malteser und das Technische Hilfswerk (THW) wollen ihre Hilfe im birmanischen Katastrophengebiet verstärken. Mitarbeiter der Malteser bringen am heutigen Dienstag zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen des Technischen Hilfswerks (THW) nach Labutta im Irrawaddy Delta, wie die katholische Hilfsorganisation am Dienstag in Köln mitteilte. Eine der beiden Trinkwasseraufbereitungsanlagen wird auf dem Gelände des Krankenhauses von Labutta aufgebaut und produziert dort 500 Liter Trinkwasser pro Stunde. Die andere, größere Anlage werden die Malteser im Stadtzentrum von Labutta aufbauen. Diese Anlage kann bis zu 6 000 Liter Trinkwasser pro Stunde produzieren. „Gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen und den lokalen Behörden organisieren unsere Mitarbeiter zudem ein Verteilungssystem, so dass das Trinkwasser aus dieser Anlage mit Lastwagen in die anderen Notunterkünfte in der Stadt gebracht werden kann“, sagte der Generalsekretär von Malteser International, Ingo Radtke. „Durch die Unterstützung des THW können wir allein mit der größeren Anlage täglich mehr als 10 000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen.“ Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler (SPD), hofft, dass die internationale Hilfe für Burma auch zu einem politischen Wandel beiträgt. Erler sagte, die Unterstützung sei nicht an Bedingungen für das Militärregime geknüpft, man sei sich aber des Charakters der Regierung bewusst.