• aktualisiert:

    Hans Tietmeyer gestorben

    Frankfurt (DT/KNA) Der frühere Präsident der Deutschen Bundesbank, Hans Tietmeyer, ist am Dienstag im Alter von 85 Jahren gestorben. Das teilte die Bundesbank am Mittwoch mit. Tietmeyer, 1931 im münsterländischen Metelen geboren, studierte zunächst katholische Theologie, dann Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Von 1993 bis 1999 war er Präsident der Bundesbank. In der Zeit danach war er unter anderem Vorsitzender des Trägervereins des Cusanuswerks. 1994 hatte er zu den Gründungsmitgliedern der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften gehört. Zum 75. Geburtstag Tietmeyers würdigte Kardinal Karl Lehmann dessen „Gradlinigkeit“ und „Unerschrockenheit“. Er habe sich große Verdienste bei der Ausgestaltung der Sozialen Marktwirtschaft erworben. Sein gesamtes Wirken sei geprägt gewesen von den Prinzipien der Katholischen Soziallehre.

    Frankfurt (DT/KNA) Der frühere Präsident der Deutschen Bundesbank, Hans Tietmeyer, ist am Dienstag im Alter von 85 Jahren gestorben. Das teilte die Bundesbank am Mittwoch mit. Tietmeyer, 1931 im münsterländischen Metelen geboren, studierte zunächst katholische Theologie, dann Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Von 1993 bis 1999 war er Präsident der Bundesbank. In der Zeit danach war er unter anderem Vorsitzender des Trägervereins des Cusanuswerks. 1994 hatte er zu den Gründungsmitgliedern der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften gehört. Zum 75. Geburtstag Tietmeyers würdigte Kardinal Karl Lehmann dessen „Gradlinigkeit“ und „Unerschrockenheit“. Er habe sich große Verdienste bei der Ausgestaltung der Sozialen Marktwirtschaft erworben. Sein gesamtes Wirken sei geprägt gewesen von den Prinzipien der Katholischen Soziallehre.