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    Iowa / USA

    Glosse: Rettung aus South Bend?

    Ein gewaltiger Sprung ins Weiße Haus.

    Wahlkampf in den USA - Pete Buttigieg
    Des Moines: Der demokratische Präsidentschaftskandidat Pete Buttigieg bei einer Wahlkampfveranstaltung. Foto: Jeremy Hogan (SOPA Images via ZUMA Wire)

    Donald Trumps Gegner können aufatmen – der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird Pete Buttigieg sein. Butti was? Gieg! Wie Sieg mit G. Genau den hat der 38-Jährige bei der Vorwahl der Demokraten in Iowa errungen. Ein wichtiger Sieg. Denn wer in Iowa gewinnt, so sagt es die Barack-und-Hillary-Legende, wird mindestens demokratischer Präsidentschaftskandidat.

    Top-Qualifikation für das Präsidentenamt

    Warum? Darum. In diesem Jahr aber wohl auch, weil es so schwierig war, den Sieger zu ermitteln. Große technische Panne, großes Chaos. Was bei einer Partei, die den Präsidenten stellen und die Demokratie retten will, ja schon mal vorkommen kann.

    Muss man deshalb, wie Verlierer Joe Biden, gleich das Ergebnis anzweifeln? Wie soll das weitergehen? Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Pete Buttigieg? Das dürfte die 101 200 Einwohner des Städtchens South Bend, deren Bürgermeister Buttigieg ist, wenig freuen. Top-Qualifikation übrigens für das Präsidentenamt. Von South Bend ins Weiße Haus – ein gewaltiger Sprung. Gut ausgebildet ist der junge Mann aber: Harvard, Oxford, McKinsey. Und schwul. Endlich wäre Schluss mit diesen Frauengeschichten.

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