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    Beim Namen genannt

    Nach ihrer Alkoholfahrt ist Margot Käßmann von ihrem Amt als Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zurückgetreten. Das hat gestern die Nachrichtenagentur „dpa“ unter Berufung auf die „Bild“-Zeitung gemeldet. Zuvor hatte der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) seiner Vorsitzenden in einer Telefonkonferenz am Dienstagabend noch „einmütig sein Vertrauen“ ausgesprochen. Auch andere Kirchenmitglieder und Politiker stützten Käßmann vor ihrem Rücktritt mehrheitlich. Selbst gegenüber Käßmann eher kritisch eingestellte Mitglieder der EKD hatten keinen Rücktritt gefordert. Die Hannoversche Landesbischöfin hatte am vergangenen Samstag eine rote Ampel missachtet und wies bei einer Polizeikontrolle 1,54 Promille Alkohol im Blut auf. Ihr droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer.

    Nach ihrer Alkoholfahrt ist Margot Käßmann von ihrem Amt als Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zurückgetreten. Das hat gestern die Nachrichtenagentur „dpa“ unter Berufung auf die „Bild“-Zeitung gemeldet. Zuvor hatte der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) seiner Vorsitzenden in einer Telefonkonferenz am Dienstagabend noch „einmütig sein Vertrauen“ ausgesprochen. Auch andere Kirchenmitglieder und Politiker stützten Käßmann vor ihrem Rücktritt mehrheitlich. Selbst gegenüber Käßmann eher kritisch eingestellte Mitglieder der EKD hatten keinen Rücktritt gefordert. Die Hannoversche Landesbischöfin hatte am vergangenen Samstag eine rote Ampel missachtet und wies bei einer Polizeikontrolle 1,54 Promille Alkohol im Blut auf. Ihr droht nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit am Steuer.

    Der interreligiöse Niwano-Friedenspreis geht in diesem Jahr an die indische Frauenrechtlerin Ela Ramesh Bhatt. Sie erhält die Auszeichnung am 13. Mai in Tokio, wie ein Sprecher der japanischen Niwano-Stiftung am Mittwoch in Rom mitteilte. Bhatt werde für ihren lebenslangen Einsatz für notleidende und unterdrückte Frauen in Indien geehrt, hieß es zur Begründung. Die 76-Jährige gründete 1972 eine Gewerkschaft für Frauen, die mittlerweile 1,2 Millionen Mitglieder zählt. Der Niwano-Friedenspreis ist mit umgerechnet etwa 160 000 Euro dotiert. Er wird seit 1983 jedes Jahr von der gleichnamigen Stiftung verliehen. Er geht an Gruppen oder Einzelpersonen, die sich für Frieden und den Dialog der Religionen einsetzen. In der Jury sitzen Vertreter des Islam, des Buddhismus und der christlichen Kirchen. Zu den bisherigen Preisträgern gehörte etwa die katholische Basisgemeinschaft Sant' Egidio. Initiator der Friedensstiftung ist der Japaner Nikkyo Niwano, der eine buddhistische Laienbewegung gründete. Er war einer der wenigen nichtchristlichen Beobachter beim Zweiten Vatikanischen Konzil.