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    Beim Namen genannt

    Von Beginn des kommenden Jahres an werden im Vatikan keine Zigaretten mehr verkauft. Der Heilige Stuhl könne sich nicht an Geschäften beteiligen, die eindeutig die Gesundheit von Menschen schädigen, heißt es in einer entsprechenden Erklärung des Vatikansprechers Greg Burke vom Donnerstag. Auch wenn Zigaretten an aktuelle und ehemalige Vatikanangestellte zu einem reduzierten Preis verkauft werden und dies zu den Einkünften des Kirchenstaats beitrage, sei es – laut KNA – nicht gerechtfertigt, Leben zu gefährden.

    Beim Namen genannt
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    Von Beginn des kommenden Jahres an werden im Vatikan keine Zigaretten mehr verkauft. Der Heilige Stuhl könne sich nicht an Geschäften beteiligen, die eindeutig die Gesundheit von Menschen schädigen, heißt es in einer entsprechenden Erklärung des Vatikansprechers Greg Burke vom Donnerstag. Auch wenn Zigaretten an aktuelle und ehemalige Vatikanangestellte zu einem reduzierten Preis verkauft werden und dies zu den Einkünften des Kirchenstaats beitrage, sei es – laut KNA – nicht gerechtfertigt, Leben zu gefährden.

    Philadelphias Erzbischof Charles Chaput hat Priester vor zu harscher Kritik durch den Papst in Schutz genommen. Bei einem Treffen der Organisation philippinischer Geistlicher in den USA sagte Chaput laut US-Medienberichten, viele seien irritiert oder fühlten sich verletzt durch bestimmte Worte von Papst Franziskus. „Harte Doktoren des Rechts“ und „grausame Beichtväter“ seien nicht die Norm in den USA, so der Erzbischof. Der Papst reflektiere vermutlich seine eigenen pastoralen Erfahrungen in Lateinamerika. Diese seien „sehr verschieden von den Realitäten in den Vereinigten Staaten“. Chaput nutzte die Rede laut KNA auch, um seine konservative Auslegung des päpstlichen Lehrschreibens „Amoris laetitia“ zu Ehe und Familie zu bekräftigen.