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    Beim Namen genannt

    Rechtsanwalt Leo Lennartz (Foto: CDL) ist tot. Mit seiner Familie trauern die Christdemokraten für das Leben (CDL) um einen „großartigen Streiter für das Menschenrecht auf Leben und einen wegweisenden Freund und Förderer“, wie es in einer Mitteilung des CDL heißt. Mit größtem fachlichem und persönlichen Engagement habe sich Lennartz über drei Jahrzehnte mit großer Kompetenz und unermüdlicher Hilfsbereitschaft, ohne Rücksicht auf sein Ansehen in Politik, Gesellschaft und Kirche für das Lebensrecht aller Menschen eingesetzt. Seit Gründung gehörte Rechtsanwalt Lennartz der CDL an, die er als juristischer Ratgeber auf Bundes- und Landesebene mit aufbaute und prägte. Der vierfache Familienvater ließ sich 1961 als Rechtsanwalt in Euskirchen nieder. Er engagierte sich von frühester Jugend an in der CDU. „Seinen Einsatz für die Gesellschaft, besonders für das Lebensrecht aller Menschen, speiste er aus seinem tiefen Glauben“, so die CDL. Im vergangenen Jahr erwirkte Lennartz wohl seinen größten Erfolg. Er erstritt vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ein Urteil für die freie Meinungsäußerung. Deutsche Gerichte hatten einem Lebensrechtler verboten, Flugblätter vor einer Abtreibungstagesklinik zu verteilen. Der EGMR entschied, dass diese Urteile gegen die Menschenrechtskonvention verstießen. Leo Lennartz habe kommentiert: „Das war ein 10-jähriger Kampf. Wenigstens der EGMR sorgt dafür, dass man in Deutschland Unrecht auch noch so nennen darf.“

    Beim Namen genannt
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    Rechtsanwalt Leo Lennartz (Foto: CDL) ist tot. Mit seiner Familie trauern die Christdemokraten für das Leben (CDL) um einen „großartigen Streiter für das Menschenrecht auf Leben und einen wegweisenden Freund und Förderer“, wie es in einer Mitteilung des CDL heißt. Mit größtem fachlichem und persönlichen Engagement habe sich Lennartz über drei Jahrzehnte mit großer Kompetenz und unermüdlicher Hilfsbereitschaft, ohne Rücksicht auf sein Ansehen in Politik, Gesellschaft und Kirche für das Lebensrecht aller Menschen eingesetzt. Seit Gründung gehörte Rechtsanwalt Lennartz der CDL an, die er als juristischer Ratgeber auf Bundes- und Landesebene mit aufbaute und prägte. Der vierfache Familienvater ließ sich 1961 als Rechtsanwalt in Euskirchen nieder. Er engagierte sich von frühester Jugend an in der CDU. „Seinen Einsatz für die Gesellschaft, besonders für das Lebensrecht aller Menschen, speiste er aus seinem tiefen Glauben“, so die CDL. Im vergangenen Jahr erwirkte Lennartz wohl seinen größten Erfolg. Er erstritt vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ein Urteil für die freie Meinungsäußerung. Deutsche Gerichte hatten einem Lebensrechtler verboten, Flugblätter vor einer Abtreibungstagesklinik zu verteilen. Der EGMR entschied, dass diese Urteile gegen die Menschenrechtskonvention verstießen. Leo Lennartz habe kommentiert: „Das war ein 10-jähriger Kampf. Wenigstens der EGMR sorgt dafür, dass man in Deutschland Unrecht auch noch so nennen darf.“