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    Beim Namen genannt

    Nach dem Verzicht des Kölner Festkomitees auf den „Charlie Hebdo“-Wagen ist Diakon und Büttenclown Willibert Pauels (Foto: KNA) das Lachen vergangen. „Ganz ehrlich: Ich habe gedacht: Weicheier, Warmduscher, Vorwärtseinparker“, sagte er am Donnerstag dem Kölner domradio. Der Entwurf sei sehr schonend, zeige keinen Al-Kaida- oder IS-Kämpfer, sondern einfach einen Terroristen. „Und den dann auch noch zurückzuziehen – offensichtlich aus Angst – das empfinde ich als vorauseilenden Gehorsam.“ Der Entwurf zeigt einen Clown, der mit einem Stift die Waffe eines Terroristen zerstört. Pauels äußerte den Verdacht, beim Rückzug des Festkomitees könne sich um einen „rheinischen Coup“ handeln: „Also, dass gesagt wird, der Wagen kommt nicht, damit wären eventuelle, potenzielle, durchgeknallte Idioten und Anschlagstypen nicht angelockt. Und dann tut man ihn – zack – trotzdem rein.“ Der Kabarettist zeigte Verständnis für Angst. Dennoch sei der Verzicht auf den Wagen falsch. „Eine der schlechtesten Ratgeber für ein gutes Leben ist Angst“, so Pauels wörtlich.

    Beim Namen genannt

    Nach dem Verzicht des Kölner Festkomitees auf den „Charlie Hebdo“-Wagen ist Diakon und Büttenclown Willibert Pauels (Foto: KNA) das Lachen vergangen. „Ganz ehrlich: Ich habe gedacht: Weicheier, Warmduscher, Vorwärtseinparker“, sagte er am Donnerstag dem Kölner domradio. Der Entwurf sei sehr schonend, zeige keinen Al-Kaida- oder IS-Kämpfer, sondern einfach einen Terroristen. „Und den dann auch noch zurückzuziehen – offensichtlich aus Angst – das empfinde ich als vorauseilenden Gehorsam.“ Der Entwurf zeigt einen Clown, der mit einem Stift die Waffe eines Terroristen zerstört. Pauels äußerte den Verdacht, beim Rückzug des Festkomitees könne sich um einen „rheinischen Coup“ handeln: „Also, dass gesagt wird, der Wagen kommt nicht, damit wären eventuelle, potenzielle, durchgeknallte Idioten und Anschlagstypen nicht angelockt. Und dann tut man ihn – zack – trotzdem rein.“ Der Kabarettist zeigte Verständnis für Angst. Dennoch sei der Verzicht auf den Wagen falsch. „Eine der schlechtesten Ratgeber für ein gutes Leben ist Angst“, so Pauels wörtlich.

    Das für Freitag angesetzte öffentliche Auspeitschen des saudi-arabischen Bloggers Raif Badawi wird offenbar ausgesetzt. Dies teilte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Freitag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die Gründe dafür seien unklar. Der Blogger Badawi ist seit mehr als zwei Jahren in seiner Heimat inhaftiert. Vergangenes Jahr wurde er zu zehn Jahren Gefängnis und 1 000 Peitschenhieben verurteilt.