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    Beim Namen genannt

    Kurenkardinal Walter Kasper (Foto: dpa) hat sich nach seinen umstrittenen Äußerungen über Afrika entschuldigt. Gegenüber dem Internetportal kath.net bestätigte er, dass es ein Gespräch mit drei Journalisten gegeben habe, das für ihn allerdings nicht als Interview erkennbar gewesen wäre. „Falls eine meiner Bemerkungen von Afrikanern herabsetzend oder beleidigend empfunden wurde, dann tut mir das aufrichtig leid“, sagte Kasper gegenüber kath.net. „Dass sich die Kultur Afrikas in mancher Hinsicht von der Europas unterscheidet, wird niemand leugnen. Aber ich war schon viel zu oft in Afrika, um der afrikanischen Kultur nicht meine hohe Wertschätzung zu bezeugen.“ Edward Pentin vom National Catholic Register, der das Interview durchgeführt hatte, erläuterte inzwischen, dass er mit anderen Journalisten am Ausgang der Gebäude gestanden habe, in denen die Bischofssynode getagt hatte. Laut Pentin habe Kasper einen der Journalisten gekannt. Dieser soll ein Anhänger der Positionen Kaspers gewesen sein. Deswegen dürfte – so Pentin – der Kardinal auch sehr offen gesprochen haben.

    Beim Namen genannt

    Kurenkardinal Walter Kasper (Foto: dpa) hat sich nach seinen umstrittenen Äußerungen über Afrika entschuldigt. Gegenüber dem Internetportal kath.net bestätigte er, dass es ein Gespräch mit drei Journalisten gegeben habe, das für ihn allerdings nicht als Interview erkennbar gewesen wäre. „Falls eine meiner Bemerkungen von Afrikanern herabsetzend oder beleidigend empfunden wurde, dann tut mir das aufrichtig leid“, sagte Kasper gegenüber kath.net. „Dass sich die Kultur Afrikas in mancher Hinsicht von der Europas unterscheidet, wird niemand leugnen. Aber ich war schon viel zu oft in Afrika, um der afrikanischen Kultur nicht meine hohe Wertschätzung zu bezeugen.“ Edward Pentin vom National Catholic Register, der das Interview durchgeführt hatte, erläuterte inzwischen, dass er mit anderen Journalisten am Ausgang der Gebäude gestanden habe, in denen die Bischofssynode getagt hatte. Laut Pentin habe Kasper einen der Journalisten gekannt. Dieser soll ein Anhänger der Positionen Kaspers gewesen sein. Deswegen dürfte – so Pentin – der Kardinal auch sehr offen gesprochen haben.

    Der Künstler Gunter Demnig erhält für sein Projekt „Stolpersteine“ den Eugen-Kogon-Preis der Stadt Königstein. Die geprägten Messingsteine, von denen er bereits mehr als 45 000 in über 800 deutschen Städten und 200 Städten Europas verlegt hat, erinnern an deportierte oder ermordete Menschen während der NS-Herrschaft.