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    Beim Namen genannt

    Jean Baptiste de Franssu (Foto: dpa), der neue Direktor der Vatikanbank IOR, hat alle Kunden in einem persönlichen Brief um eine „beständige und intensive Zusammenarbeit“ gebeten. Der Dienst für die Kirche und ihre „hohe evangeliumsgemäße und pastorale Mission“ müsse wieder das eigentliche Ziel des Instituts werden, zitierte die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Freitag aus dem Schreiben. De Franssu kündigte an, Kontoinhaber regelmäßig über den Stand der internen Reformen zu informieren. Bei diesen gehe es um mehr Effizienz, Integrität, Sicherheit und die Einhaltung internationaler Normen. Der Anfang Juli zum Nachfolger des Deutschen Ernst von Freyberg bestimmte Franzose lud die IOR-Kunden ein, sich mit Fragen oder Hinweisen direkt an ihn zu wenden. Dazu gab de Franssu in dem Schreiben eine persönliche E-Mail-Adresse an. Derzeit hat das „Institut für die religiösen Werke“, wie die Vatikanbank offiziell heißt, nach eigenen Angaben etwas mehr als 15 000 Kontoinhaber. Zuvor hatte sich die Bank von rund 3 500 Kunden getrennt. Mit der Bereinigung des Kundenstamms und einer Neustrukturierung der Geschäftsaktivitäten beendete die Bank Anfang Juli die erste Phase ihres Reformprozesses. In einer zweiten Phase soll es darum gehen, das IOR in die vatikanischen Wirtschafts- und Finanzverwaltungsstrukturen zu integrieren. Papst Franziskus hatte eine entsprechende Neuordnung auf den Weg gebracht.

    Beim Namen genannt

    Jean Baptiste de Franssu (Foto: dpa), der neue Direktor der Vatikanbank IOR, hat alle Kunden in einem persönlichen Brief um eine „beständige und intensive Zusammenarbeit“ gebeten. Der Dienst für die Kirche und ihre „hohe evangeliumsgemäße und pastorale Mission“ müsse wieder das eigentliche Ziel des Instituts werden, zitierte die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Freitag aus dem Schreiben. De Franssu kündigte an, Kontoinhaber regelmäßig über den Stand der internen Reformen zu informieren. Bei diesen gehe es um mehr Effizienz, Integrität, Sicherheit und die Einhaltung internationaler Normen. Der Anfang Juli zum Nachfolger des Deutschen Ernst von Freyberg bestimmte Franzose lud die IOR-Kunden ein, sich mit Fragen oder Hinweisen direkt an ihn zu wenden. Dazu gab de Franssu in dem Schreiben eine persönliche E-Mail-Adresse an. Derzeit hat das „Institut für die religiösen Werke“, wie die Vatikanbank offiziell heißt, nach eigenen Angaben etwas mehr als 15 000 Kontoinhaber. Zuvor hatte sich die Bank von rund 3 500 Kunden getrennt. Mit der Bereinigung des Kundenstamms und einer Neustrukturierung der Geschäftsaktivitäten beendete die Bank Anfang Juli die erste Phase ihres Reformprozesses. In einer zweiten Phase soll es darum gehen, das IOR in die vatikanischen Wirtschafts- und Finanzverwaltungsstrukturen zu integrieren. Papst Franziskus hatte eine entsprechende Neuordnung auf den Weg gebracht.