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    Beim Namen genannt

    Papst Franziskus (Foto: dpa) hat zur Solidarität mit Flüchtlingsfamilien aufgerufen. Bei seiner Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz bat er die Aufnahmeländer um Verständnis und Gastfreundschaft für die Ankömmlinge. „Wir dürfen nicht gefühllos gegenüber diesen Familien bleiben und gegenüber all unseren geflohenen Brüdern und Schwestern“, sagte der Papst zum Welttag der Migranten und Flüchtlinge, der am Donnerstag begangen wird. Viele Familien müssten überstürzt ihre Heimat verlassen, um religiöser, ethnischer oder politischer Gewalt und Verfolgung zu entkommen. Zu den Gefahren der Flucht kämen häufig noch die Probleme, die sich aus dem Leben in einer fremden Kultur ergäben. Franziskus dankte allen Menschen und Institutionen, die sich auf der Welt um Flüchtlinge kümmerten. In deren Gesicht sei „das Gesicht Christi zu erkennen“. Der Weltflüchtlingstag geht zurück auf eine Initiative von Papst Benedikt XV. (1914–1922) aus dem Jahr 1914. Er wurde später von den Vereinten Nationen übernommen und wird seit 2001 international am 20. Juni begangen. Bereits am Montag hatte sich der Flüchtlings-Experte der Italienischen Bischofskonferenz zu Wort gemeldet. Giancarlo Perego forderte nach dem Tod von zehn Menschen während der Überfahrt von Afrika nach Italien die Einrichtung „humanitärer Korridore“. Angesichts der gegenwärtigen Debatte über ein europäisches Asylrecht müsse diese Tragödie zum Anlass genommen werden, um „neue Instrumente“ zur Schaffung solcher Kanäle für Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika zu fördern. Die italienische Küstenwache und die Polizei hatten am Wochenende insgesamt 921 Flüchtlinge abgefangen. Am Montag kamen weitere 61 hinzu.

    Beim Namen genannt

    Papst Franziskus (Foto: dpa) hat zur Solidarität mit Flüchtlingsfamilien aufgerufen. Bei seiner Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz bat er die Aufnahmeländer um Verständnis und Gastfreundschaft für die Ankömmlinge. „Wir dürfen nicht gefühllos gegenüber diesen Familien bleiben und gegenüber all unseren geflohenen Brüdern und Schwestern“, sagte der Papst zum Welttag der Migranten und Flüchtlinge, der am Donnerstag begangen wird. Viele Familien müssten überstürzt ihre Heimat verlassen, um religiöser, ethnischer oder politischer Gewalt und Verfolgung zu entkommen. Zu den Gefahren der Flucht kämen häufig noch die Probleme, die sich aus dem Leben in einer fremden Kultur ergäben. Franziskus dankte allen Menschen und Institutionen, die sich auf der Welt um Flüchtlinge kümmerten. In deren Gesicht sei „das Gesicht Christi zu erkennen“. Der Weltflüchtlingstag geht zurück auf eine Initiative von Papst Benedikt XV. (1914–1922) aus dem Jahr 1914. Er wurde später von den Vereinten Nationen übernommen und wird seit 2001 international am 20. Juni begangen. Bereits am Montag hatte sich der Flüchtlings-Experte der Italienischen Bischofskonferenz zu Wort gemeldet. Giancarlo Perego forderte nach dem Tod von zehn Menschen während der Überfahrt von Afrika nach Italien die Einrichtung „humanitärer Korridore“. Angesichts der gegenwärtigen Debatte über ein europäisches Asylrecht müsse diese Tragödie zum Anlass genommen werden, um „neue Instrumente“ zur Schaffung solcher Kanäle für Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika zu fördern. Die italienische Küstenwache und die Polizei hatten am Wochenende insgesamt 921 Flüchtlinge abgefangen. Am Montag kamen weitere 61 hinzu.