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    Beim Namen genannt

    Hamburgs katholischer Erzbischof Werner Thissen (Foto: dpa) hat die Kirchen aufgefordert, im Vorfeld des Reformationsjubiläums 2017 „nicht die Spaltung, sondern das Miteinander zu vermehren“. Oft seien es nur „konfessionelle Gefühligkeiten“, die das Miteinander der Kirchen erschwerten, sagte Thissen am Montag vor der in Timmendorfer Strand tagenden Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Vor den 123 Kirchenparlamentariern begrüßte es der Erzbischof, dass der Lutherische Weltbund und der Päpstliche Einheitsrat einen gemeinsamen Text zur Bedeutung der Reformation formulieren wollten. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) habe manche Anliegen Luthers gewürdigt und aufgegriffen. Dazu zählten die Verpflichtung auf das Wort Gottes, die Freiheit der Glaubenszustimmung und die unüberbietbare Instanz des Gewissens. Papst Benedikt XVI. habe bei seinem Besuch im September 2011 in Erfurt betont, wie sehr Luther existenziell auf Christus ausgerichtet gewesen sei.

    Beim Namen genannt

    Hamburgs katholischer Erzbischof Werner Thissen (Foto: dpa) hat die Kirchen aufgefordert, im Vorfeld des Reformationsjubiläums 2017 „nicht die Spaltung, sondern das Miteinander zu vermehren“. Oft seien es nur „konfessionelle Gefühligkeiten“, die das Miteinander der Kirchen erschwerten, sagte Thissen am Montag vor der in Timmendorfer Strand tagenden Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Vor den 123 Kirchenparlamentariern begrüßte es der Erzbischof, dass der Lutherische Weltbund und der Päpstliche Einheitsrat einen gemeinsamen Text zur Bedeutung der Reformation formulieren wollten. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962–1965) habe manche Anliegen Luthers gewürdigt und aufgegriffen. Dazu zählten die Verpflichtung auf das Wort Gottes, die Freiheit der Glaubenszustimmung und die unüberbietbare Instanz des Gewissens. Papst Benedikt XVI. habe bei seinem Besuch im September 2011 in Erfurt betont, wie sehr Luther existenziell auf Christus ausgerichtet gewesen sei.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Entscheidung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK), ihren Sitz im Jahr 2014 von Genf nach Hannover zu verlegen, begrüßt. Hannover werde damit „zum Weltzentrum des Protestantismus“. Das positive Staat-Kirche-Verhältnis in Deutschland werde damit auch international anerkannt. Der WGRK gehören 226 reformierte, presbyterianische und kongregationalistische sowie unierte Kirchen an.