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    Beim Namen genannt

    Beim Namen genannt

    Jubel für Michelle Obama: Mit einer gefeierten Rede hat sich die First Lady für die Wiederwahl ihres Ehemanns starkgemacht. Barack Obama verdiene eine zweite Amtszeit, weil er den Kampf sozialer Probleme nicht als Politik ansehe, sondern als persönliche Aufgabe, rief Michelle Obama jubelnden Delegierten beim Parteitag der Demokraten in Charlotte (North Carolina) zu. Der Auftritt der beliebten Präsidenten-Gattin zur besten TV-Sendezeit sollte Obama wichtige Sympathiepunkte für die Wahl am 6. November bringen. „Wir müssen noch einmal zusammenkommen und zusammenstehen für den Mann, dem wir vertrauen können, dass er dieses Land weiter nach vorn bringt“, sagte Michelle Obama in ihrer Rede, in der sie tief in die Familiengeschichte eintauchte. „Wenn es darum geht, unsere Wirtschaft wieder aufzubauen, dann denkt Barack an Leute wie meinen Vater und seine Großmutter“, sagte sie und verwies auf die bescheidenen Verhältnisse, in denen beide aufwuchsen. Der Auftritt war seit Tagen mit Spannung erwartet worden, nachdem in der vergangenen Woche Ann Romney beim Parteitag der Republikaner mit einer emotionalen Ansprache vorgelegt hatte. In einer hochgelobten Rede stellte auch sie ihren 65 Jahre alten Mann als treu sorgenden Familienvater dar. Wie zuvor Ann Romney stellte Michelle Obama auch ihre persönliche Beziehung zu ihrem Mann in den Mittelpunkt ihrer Rede. Die Erfahrung der Präsidentschaft habe sie noch enger zusammengeführt. „Ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist, aber heute liebe ich meinen Mann sogar noch mehr als vor vier Jahren“, sagte sie.