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    Beim Namen genannt

    ZBIGNEV STANKEVICS, Erzbischof von Riga (Foto: INT), ist in einem Lettland-weiten Voting zum „Europäer des Jahres 2011“ gewählt worden. Wie die katholische Kirche in Lettland nach Angaben der österreichischen Agentur KAP mitteilte, zeichnet die von der „Europäischen Bewegung Lettland“ und der Europäischen Kommission bereits zum 14. Mal initiierte Wahl Personen aus, die sich in besonderer Weise um die europäische Integration des Landes verdient gemacht haben. Stankevics zeichne sich durch eine besondere „Weite seines Denkens“, durch „Offenheit und Verantwortungsbewusstsein“ aus, betonte die Leiterin des lettischen Instituts für soziale und politische Studien, Sakaidrite Lasmane, in ihrer Laudatio. Er verstehe es, Menschen zu ermutigen, Schritte der „sozialen Veränderung im Sinne der moralischen Werte Europas“ zu setzen. In seinen Dankesworten unterstrich Stankevics die Notwendigkeit, in Europa ein neues „spirituelles und materielles Gleichgewicht“ zu finden. Daran entscheide sich die „Zukunft Europas“. Der Niedergang der „spirituellen Dimension“ habe in Europa auch dazu geführt, dass die Menschenwürde Schaden genommen habe, so der Erzbischof. Die Bewahrung der Menschenwürde stelle daher eine große Herausforderung für Europa dar. Dabei gelte es, daran zu erinnern, „dass die primäre Quelle der Menschenwürde die Einsicht in die Gottesebenbildlichkeit des Menschen ist“. Aus der Vielzahl der Wählerstimmen heißt es unter anderem, Erzbischof Stankevics gebe Kirche und Gesellschaft insgesamt ein „erfrischend klares und modernes“ Gesicht.

    Beim Namen genannt

    ZBIGNEV STANKEVICS, Erzbischof von Riga (Foto: INT), ist in einem Lettland-weiten Voting zum „Europäer des Jahres 2011“ gewählt worden. Wie die katholische Kirche in Lettland nach Angaben der österreichischen Agentur KAP mitteilte, zeichnet die von der „Europäischen Bewegung Lettland“ und der Europäischen Kommission bereits zum 14. Mal initiierte Wahl Personen aus, die sich in besonderer Weise um die europäische Integration des Landes verdient gemacht haben. Stankevics zeichne sich durch eine besondere „Weite seines Denkens“, durch „Offenheit und Verantwortungsbewusstsein“ aus, betonte die Leiterin des lettischen Instituts für soziale und politische Studien, Sakaidrite Lasmane, in ihrer Laudatio. Er verstehe es, Menschen zu ermutigen, Schritte der „sozialen Veränderung im Sinne der moralischen Werte Europas“ zu setzen. In seinen Dankesworten unterstrich Stankevics die Notwendigkeit, in Europa ein neues „spirituelles und materielles Gleichgewicht“ zu finden. Daran entscheide sich die „Zukunft Europas“. Der Niedergang der „spirituellen Dimension“ habe in Europa auch dazu geführt, dass die Menschenwürde Schaden genommen habe, so der Erzbischof. Die Bewahrung der Menschenwürde stelle daher eine große Herausforderung für Europa dar. Dabei gelte es, daran zu erinnern, „dass die primäre Quelle der Menschenwürde die Einsicht in die Gottesebenbildlichkeit des Menschen ist“. Aus der Vielzahl der Wählerstimmen heißt es unter anderem, Erzbischof Stankevics gebe Kirche und Gesellschaft insgesamt ein „erfrischend klares und modernes“ Gesicht.