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    Beim Namen genannt

    Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg (Foto: KNA), hat alle gesellschaftlichen Kräfte aufgefordert, sich gemeinsam gegen rechtsextremistische Gewalt einzusetzen. „Wir dürfen keine Verwahrlosung der Menschen zulassen, damit jeder bei uns sicher leben kann und niemand um Leib und Leben fürchten muss“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz am Freitag in Bamberg. Die Thüringer Neonazizelle scheine nur die Spitze eines Eisbergs zu sein. „Rechte Gewalttaten und menschenverachtende Ideologien nehmen zu.“ Einen Grund für rechtsextremes Gedankengut sieht der Erzbischof in der „geistigen Verwahrlosung“. Dies geschehe durch die Entfremdung von der abendländisch-christlichen Tradition, zu deren Grundbestand die Achtung der Menschenwürde und der Menschenrechte gehöre. Als Ursachen nannte Schick mangelnde Erziehung, Unachtsamkeit und verborgene oder auch öffentliche ideologische Propaganda für den Rassismus. Deshalb müsse der Staat der Sorge um die Familie wieder Priorität einräumen. Sie sei „die Schule der Menschenwürde und der Menschenrechte“.

    Beim Namen genannt

    Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg (Foto: KNA), hat alle gesellschaftlichen Kräfte aufgefordert, sich gemeinsam gegen rechtsextremistische Gewalt einzusetzen. „Wir dürfen keine Verwahrlosung der Menschen zulassen, damit jeder bei uns sicher leben kann und niemand um Leib und Leben fürchten muss“, sagte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz am Freitag in Bamberg. Die Thüringer Neonazizelle scheine nur die Spitze eines Eisbergs zu sein. „Rechte Gewalttaten und menschenverachtende Ideologien nehmen zu.“ Einen Grund für rechtsextremes Gedankengut sieht der Erzbischof in der „geistigen Verwahrlosung“. Dies geschehe durch die Entfremdung von der abendländisch-christlichen Tradition, zu deren Grundbestand die Achtung der Menschenwürde und der Menschenrechte gehöre. Als Ursachen nannte Schick mangelnde Erziehung, Unachtsamkeit und verborgene oder auch öffentliche ideologische Propaganda für den Rassismus. Deshalb müsse der Staat der Sorge um die Familie wieder Priorität einräumen. Sie sei „die Schule der Menschenwürde und der Menschenrechte“.

    Johannes Stockmeier, der Präsident des Diakonischen Werks, hat einen Wichern-Adventskranz an den Bundestag übergeben. Den mit 28 Kerzen geschmückten Kranz nahm Bundestag-Vizepräsident Hermann Otto Solms entgegen, wie das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (DWEKD) mitteilte.