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    Beim Namen genannt

    Der Beauftragte der Bischofskonferenz für die Bundespolizei, Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (Foto: KNA), hat mehr Anerkennung für den Einsatz der Polizisten beim Castor-Transport gefordert. Einige Polizisten hätten 30 Stunden lang nichts zu essen und zu trinken bekommen, weil Demonstranten sie von Versorgungsmöglichkeiten abgeschnitten hätten, sagte Jaschke am Dienstag in Hamburg. „Was ist das für ein Widerstand, wenn die Versorgung für sie abgeschnitten wird?“ Wenn dies mutwillig geschehe, sei dies auch ein Teil von Gewalt, so der Hamburger Weihbischof. Zugleich übte Jaschke Kritik an der deutschen Atompolitik der letzten Jahrzehnte. „Wir haben uns auf eine Technologie eingelassen, von der wir heute erkennen, sie ist unbeherrschbar und wir müssen aussteigen. Hier ist viel verschlampt worden, auch unter Ministern der SPD und auch der Grünen.“ Letztlich müssten die Polizisten all dies aushalten, sagte der Theologe. Sie dienten der Demokratie und hielten die Menschenwürde hoch.

    Weihbischof Hans-Jochen JaschkeFoto: KNA

    Der Beauftragte der Bischofskonferenz für die Bundespolizei, Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (Foto: KNA), hat mehr Anerkennung für den Einsatz der Polizisten beim Castor-Transport gefordert. Einige Polizisten hätten 30 Stunden lang nichts zu essen und zu trinken bekommen, weil Demonstranten sie von Versorgungsmöglichkeiten abgeschnitten hätten, sagte Jaschke am Dienstag in Hamburg. „Was ist das für ein Widerstand, wenn die Versorgung für sie abgeschnitten wird?“ Wenn dies mutwillig geschehe, sei dies auch ein Teil von Gewalt, so der Hamburger Weihbischof. Zugleich übte Jaschke Kritik an der deutschen Atompolitik der letzten Jahrzehnte. „Wir haben uns auf eine Technologie eingelassen, von der wir heute erkennen, sie ist unbeherrschbar und wir müssen aussteigen. Hier ist viel verschlampt worden, auch unter Ministern der SPD und auch der Grünen.“ Letztlich müssten die Polizisten all dies aushalten, sagte der Theologe. Sie dienten der Demokratie und hielten die Menschenwürde hoch.

    Georg Freiherr von und zu Brenken (69), seit 1998 Präsident des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken, ist in seinem Amt bestätigt worden. Die Mitglieder sprachen ihm bei der 65. Generalversammlung für weitere sechs Jahre ihr Vertrauen aus, wie das Werk am Dienstag mitteilte. Die Generalversammlung besteht aus den Vertretern der 27 Diözesan-Bonifatiuswerke, den 27 deutschen Ortsbischöfen oder ihren Delegierten sowie den gewählten Generalvorstandsmitgliedern. Sie tagt alle drei Jahre. Als eines seiner zentralen Ziele betrachte von und zu Brenken, die Sorgen der Katholiken in der Diaspora aufzunehmen und die solidarische Hilfe wachzuhalten.