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    BEIM NAMEN GENANNT

    Manuela Schwesig (36, Foto: dpa), stellvertretende SPD-Parteivorsitzende, hat sich laut einem Bericht des Radiosenders NDR 1 taufen lassen. Die evangelische Landeskirche Mecklenburg habe die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern als prominentes Neu-Mitglied aufgenommen. Weiter hieß es am Dienstag auf NDR 1, die bislang konfessionslose Ministerin habe sich Ende Juli mit ihrem Mann und ihrem Sohn im Schweriner Dom taufen lassen. Der Sender berief sich auf die Domgemeinde.

    Manuela Schwesig (36, Foto: dpa), stellvertretende SPD-Parteivorsitzende, hat sich laut einem Bericht des Radiosenders NDR 1 taufen lassen. Die evangelische Landeskirche Mecklenburg habe die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern als prominentes Neu-Mitglied aufgenommen. Weiter hieß es am Dienstag auf NDR 1, die bislang konfessionslose Ministerin habe sich Ende Juli mit ihrem Mann und ihrem Sohn im Schweriner Dom taufen lassen. Der Sender berief sich auf die Domgemeinde.

    Stephan Ackermann, Bischof von Trier, und Felix Genn, Bischof von Münster, haben jetzt zwischen Maria Laach und Wassenach in der Eifel an einem Hotel eine Gedenktafel für die im Konzentrationslager Dachau umgekommenen Priester Johannes Schulz und Josef Zilliken enthüllt. Der Nickenicher Pfarrer Schulz und sein in Wassenach tätiger Mitbruder Zilliken hatten am 27. Mai 1940 in einem Hotel Reichsmarschall Hermann Göring den Hitler-Gruß verweigert. Daraufhin waren sie verhaftet worden. Beide starben 1942 im Konzentrationslager Dachau. Die Priester waren bereits seit Mitte der 1930er Jahre überwacht worden. Bischof Ackermann, der in Nickenich aufgewachsen ist, sagte, es sei wichtig, an einer Kultur, die erinnert und mahnt, weiterzuarbeiten, sie zu pflegen und fortzuschreiben. Schließlich gebe es 70 Jahre nach dem Ereignis immer weniger Zeugen, „denen wir zuhören können“. Er und Bischof Genn würden den Akt der Enthüllung und Segnung der Tafel mit Dankbarkeit vollziehen, dass die beiden Priester ihren Glauben bezeugt hätten, sagte Ackermann. „Wir wollen uns erinnern lassen, dass es Zivilcourage, Mut und manchmal auch Opferbereitschaft braucht.“ Der in Wassenach aufgewachsene Bischof Genn, der am vergangenen Wochenende auch Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde wurde, segnete die Tafel.