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    Aktion für Familien syrischer Märtyrer

    München (DT/pd) Eine Weihnachts-Hilfsaktion für die Familien christlicher Märtyrer in Syrien startet das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“. Wie der Nahost-Referent des Hilfswerks, Pater Andrzej Halemba, erklärte, seien individuelle finanzielle Hilfen als weihnachtliche „Geste der Solidarität und des Mitgefühls“ speziell für Familien von Märtyrern vorgesehen.

    München (DT/pd) Eine Weihnachts-Hilfsaktion für die Familien christlicher Märtyrer in Syrien startet das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“. Wie der Nahost-Referent des Hilfswerks, Pater Andrzej Halemba, erklärte, seien individuelle finanzielle Hilfen als weihnachtliche „Geste der Solidarität und des Mitgefühls“ speziell für Familien von Märtyrern vorgesehen.

    215 solcher Märtyrer habe der Patriarch von Damaskus, Gregor III. Laham, gegenüber „Kirche in Not“ bisher offiziell bestätigt. Dabei handele es sich explizit nur um Opfer, die von ihren Mördern nach ihrem Glauben gefragt und wegen ihrer Antwort ermordet worden seien. „Diese Familien leiden doppelt“, erklärte Halemba. „Sie trauern nicht nur um einen Menschen, sondern leben auch in Armut, weil sie ihren Ernährer verloren haben. Sie suchen wie die Heilige Familie Zuflucht in einfachsten Behausungen, um sich vor dem anbrechenden Winter zu schützen.“

    Im Namen von Patriarch Gregor III. appelliert Pater Halemba an alle Freunde von „Kirche in Not“: „Die finanzielle Hilfe drückt unser Mitgefühl und unsere Solidarität aus und zeigt den christlichen Familien, dass es weltweit Katholiken gibt, die an sie denken und sich um sie sorgen. Beten wir für diese Familien.“