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    Walberberg

    Substanzieller Dialog statt Stigmatisierung und Ausgrenzung

    Eine Antwort auf den Boykott-Aufruf gegen die katholische Zeitschrift "Die Neue Ordnung".

    Neue Ordnung: Antwort auf den Boykott-Aufruf gegen die katholische Zeitschrift. Foto: Fabian Sommer (dpa)

    Über sechzig Autoren, Wissenschaftler, Publizisten, Freunde der katholischen Zeitschrift für Religion, Kultur und Gesellschaft: „Die Neue Ordnung“ wenden sich in einer Antwort gegen den Boykott-Aufruf der „Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik“, der die Zeitschrift mit dem politischen Kampfbegriff des „Rechtspopulismus“ abzukanzeln trachtet.

    Zu den Unterzeichnern gehören u.a. die Kardinäle Erzbischof Dr. Paul Josef Cordes und Prof. Walter Brandmüller, der langjährige Direktor der Katholisch-Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach Prof. Anton Rauscher SJ, der Bonner Soziallehrer Prälat Prof. Lothar Roos, die Religionsphilosophin Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, der Dogmatiker Prof. Karl-Heinz Menke, der Moraltheologe Prof. Johannes Reiter, der Caritaswissenschaftler Prof. Heinrich Pompeÿ, der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Alfred Schüller, der Kommunikationswissenschaftler Prof. Hans Mathias Kepplinger und der Politologe Prof. Werner Patzelt.

    Den Boykott-Aufruf halten die Unterzeichner für „Kirche, Wissenschaft und Demokratie für unangemessen und problematisch“. Mit ihrer Antwort wehren sie sich gegen die politisch-moralische Stigmatisierung der Neuen Ordnung, verteidigen die Freiheit der Meinungsäußerung und des Publizierens und treten für einen substanziellen Dialog ein. Wer dagegen unbegründet Anschuldigungen erhebe und zum Boykott aufrufe, betreibe „keinen seriösen Fachdiskurs und keine konstruktive Diskussion“. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Sozialethiker delegitimiere sich vielmehr in dem Maße selbst, „in dem sie Vernunft durch Gesinnung, Begründung durch Behauptung, intellektuelle Auseinandersetzung durch Boykott ersetzt.“
    Wir dokumentieren im Folgenden das Schreiben, das an die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, die Münsteraner Professorin für Christliche Sozialwissenschaften Marianne Heimbach-Steins, gerichtet ist und in dem es auch um grundsätzliche Fragen der Freiheit in Kirche und Gesellschaft geht.

    ***

    Sehr geehrte Frau Prof. Heimbach-Steins,
    sehr geehrte Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik“,

    zur Erklärung der Arbeitsgemeinschaft vom 14. März 2019 zur Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ nehmen wir als Autoren der Zeitschrift, Wissenschaftler oder Publizisten wie folgt Stellung:

    1. „Die Neue Ordnung“, herausgegeben vom Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg e.V., erscheint nunmehr im 73. Jahrgang mit jeweils sechs Ausgaben im Jahr. Die Beiträge einer Vielzahl von Autoren behandeln – teilweise mit wissenschaftlichem Anspruch, teilweise auch mehr journalistisch - ein breites Themenspektrum von Religion, Kultur, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Namentliche Artikel geben dabei nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Bereits seit 1992 liegt die Schriftleitung in der Nachfolge von Pater Dr. Basilius Streithofen OP in den Händen des Dominikanerpaters Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels, der von 1985 bis 2015 den Lehrstuhl für Christliche Sozialwissenschaften an der Theologischen Fakultät Trier innehatte. Zur Redaktion gehört des weiteren Pater Prof. Dr. Wolfgang Spindler OP, der an der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten Politische Philosophie lehrt. Im Redaktionsbeirat arbeiten u.a. mit: der Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft und Liturgiehistoriker, Msgr. Prof. Dr. Stefan Heid, der international anerkannte Ökonom Dr. Herbert B. Schmidt sowie der langjährige Professor für Christliche Sozialwissenschaften am Institut für Katholische Theologie an der Universität Osnabrück, Prof. Dr. Manfred Spieker, der selbst Mitglied in Ihrer Arbeitsgemeinschaft ist und sich bereits von Ihrer Erklärung distanziert hat.

    2. Als Arbeitsgemeinschaft behaupten Sie pauschal und ohne dies konkret zu begründen und zu belegen, die Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ sei inzwischen „in ein populistisches und extrem rechtes Fahrwasser geführt“ worden; „viele Artikel“ nähmen Sie „mangels wissenschaftlicher Substanz nur noch als zugespitzte Meinungsäußerungen wahr“. Deshalb gehen Sie davon aus, dass Sozialethiker in der Zeitschrift künftig nicht mehr „publizieren werden“. Die Kollegen der Theologie sowie der „anderen Sozial-, Geistes und Kulturwissenschaften“ laden Sie ein, sich diesem Boykott anzuschließen, was darauf hinaus laufen würde, die Zeitschrift als Forum des Diskurses in all diesen Bereichen auszuschalten. Andererseits geben Sie vor, nur in „Verantwortung für das Profil der Christlichen Sozialethik als theologischer Wissenschaft“ zu handeln, wozu die Bewertung und der Ausschluss „von wissenschaftlichen Publikationsorganen“ gehöre, was doch sehr an den Index Librorum Prohibitorum der römischen Inquisition erinnert. In diesem Sinne regen Sie auch an, die Zeitschrift aus wissenschaftlichen Bibliotheken zu entfernen, und empfehlen dem Dominikanerorden einzugreifen.[1]

    3. Zunächst stimmen wir mit Ihnen überein, dass rechts- wie auch linksextreme oder islamophobe Positionen genauso wie die Wiederholung von deren Ressentiments und Stereotypen für einen seriösen Fachdiskurs abträglich und an sich nicht gutzuheißen sind. Sie behaupten, „genau das“ geschehe aber in der „Neuen Ordnung“. Zu einem seriösen, zudem wissenschaftlichen Diskurs hätte es unabdingbar gehört, diese Beschuldigung auf das Genaueste zu belegen und zur Diskussion zu stellen. Bloß einen subjektiven, allgemein auf die Zeitschrift und ihre zahlreichen Autoren bezogenen Leseeindruck anzuführen, wie das etwa Prof. Bernhard Emunds zur Begründung der Erklärung im Deutschlandfunk macht, ist dagegen unseriös und unwissenschaftlich. [2]

    4. Anhand von welchen der rund 140 allein seit 2016 erschienenen Beiträge in der Neuen Ordnung lässt sich ein solcher Befund denn belegen? Welchen dieser Beiträge fehlt es an „wissenschaftlicher Substanz“ oder praktischer Relevanz und inwiefern ist das so? Rechtfertigt das eine pauschale Abkanzelung und den Boykott der Zeitschrift? Sofern Sie dies nicht präzise darlegen, fällt auf die „Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik“ das von Ihnen selbst geäußerte Verdikt zurück: Wer „Stereotypen und Ressentiments reproduziert“, pauschale „Ausgrenzungen und Abwertungen“ vornimmt und eine populistische „Politik der Skandalisierung und Empörung“ betreibt, der stellt sich in der Tat „außerhalb der Grenzen eines seriösen Fachdiskurses“ und das keineswegs nur in der „katholischen Sozialethik“.

    5. Sodann stimmen wir ebenfalls mit Ihnen überein, dass die wissenschaftliche Freiheit und gesellschaftspolitische Pluralität hohe Güter sind. Als katholische Sozialethiker wissen Sie, dass die Katholische Kirche im Zweiten Vatikanischen Konzil ausdrücklich die berechtigte Freiheit und „die rechtmäßige Eigengesetzlichkeit der Kultur und vor allem der Wissenschaften“ anerkannt hat (Pastoralkonstitution Gaudium et spes 59,3) und dass Christen legitimer Weise „bei gleicher Gewissenhaftigkeit in der gleichen Frage zu einem anderen Urteil kommen“ können. Dabei sollen sie aber immer „in einem offenen Dialog sich gegenseitig zur Klärung der Frage zu helfen suchen; … die gegenseitige Liebe bewahren und vor allem auf das Gemeinwohl bedacht sein“ (ebd. 43,3).
    Wer statt des Dialoges und der „gegenseitigen Liebe“ zu den Mitteln der Abgrenzung, des Boykotts, der Spaltung auf Kosten der Freiheit und Pluralität greift, hat die Beweislast gänzlich auf seiner Seite. Der muss sehr genau begründen, warum ihm einerseits dies „scharfe Schwert“ um der „Grundrechte der menschlichen Person“, um des „Heiles der Seelen“ (ebd. 76,5) und des Gemeinwohls willen unabdingbar und ihm anderseits ein respektvoller dialogischer Streit unmöglich erscheint. Mit Blick auf die von Herrn Emunds vorgebrachte Erläuterung zur Erklärung der Arbeitsgemeinschaft [3] ist zudem daran zu erinnern, dass in Fällen legitimer Meinungsvielfalt, wie das Konzil festhält, niemand das Recht hat, die christliche Botschaft oder „die Autorität der Kirche ausschließlich für sich und seine eigene Meinung in Anspruch zu nehmen“ (ebd. 43,3).

    6. Wir stimmen zudem der kürzlich aus gegebenem Anlass verbreiteten Aufforderung des Präsidenten des Deutschen Hochschulverbandes Professor Dr. Bernhard Kempen zu, die freie Debattenkultur an Universitäten und im wissenschaftlichen Bereich zu verteidigen: „Differenzen zu Andersdenkenden sind im argumentativen Streit auszutragen – nicht mit Boykott, Bashing, Mobbing oder gar Gewalt“, wie der Hochschulverbandspräsident angesichts von Initiativen, wie der Ihren, zu Recht betont. Universität und Wissenschaft müssten zudem Teil und Forum der gesellschaftlichen Debatte sein. Sie sollten daher, so Kempen, alle vom Bundesverfassungsgericht nicht als verfassungswidrig eingestuften Parteien zu Wort kommen lassen. Das bedeute in einem freiheitlichen Rechtsstaat, dass die Äußerung einer nicht verfassungswidrigen, aber politisch unerwünschten Meinung nicht nur geschützt, sondern notfalls auch erst ermöglicht werden müsse.[4]

    7. Wir halten vor diesem Hintergrund die Ausgrenzung und öffentliche Stigmatisierung von Personen, wie hier insbesondere von Pater Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels OP durch Ihre Arbeitsgemeinschaft, aufgrund von vermeintlich unerträglichen Meinungen oder aufgrund einer Nähe bzw. eines Kontakts zu Kreisen, die vermeintlich per se „im Widerspruch zu den humanen Impulsen des Christentums“ stünden (sprich der „AfD“), für Kirche, Wissenschaft und Demokratie für unangemessen und problematisch. Eine derartige politisch-moralische Diskriminierung sollte - ganz abgesehen von der Frage, wer denn die „Inquisition“ und Entscheidung am Ende vornimmt - gerade in den Bereichen von Kirche, Wissenschaft und Politik wenn überhaupt nur nach einem intensiven Ringen um Thesen und Fakten, Argumente und Beweise als letztes Mittel erfolgen, sofern man das Regiment nicht gleich irgendwelchen „Denkpolizisten“ und „Wissenschaftsprofil-Kontrolleuren“ überlassen möchte.

    8. Konkret kritisieren Sie die „neueren Editorials“ des Chefredakteurs der „Neuen Ordnung“ indem Sie asserieren, aber wiederum nicht belegen, diese seien „gespickt mit den für Rechtspopulisten typischen Ressentiments“. Nun ist das Editorial bekanntlich gerade eben kein wissenschaftlicher Beitrag, sondern eine gerne auch pointiert gehaltene Meinungsäußerung. Die Meinungsfreiheit ist jedoch für eine freiheitlich-demokratische Staatsordnung schlechthin konstituierend. Sie mit dem begrifflich ebenso unscharfen wie polemischen Schlagwort des „Rechtspopulismus“ katholisch-sozialethisch einschränken und durch Boykottaufruf sanktionieren zu wollen, zielt darauf ab, einen ernsthaften akademischen Diskurs gar nicht erst aufzunehmen. Ihr Vorgehen ist insofern ein gutes Beispiel dafür, mit welchen Mitteln in Wissenschaft und Gesellschaft der Raum der freien Meinungsäußerung mitunter eingeengt wird, indem eine ängstliche Atmosphäre geschaffen wird, bloß „niemandem eine Ansicht zuzumuten, die als unangemessen empfunden werden könnte“ [5].

    9. Wer Demokratie und Wissenschaft ernst nimmt, kann zudem auf „Populismus“ nicht bloß mit Empörung oder Ausgrenzung reagieren, sondern muss sich selbstkritisch die Frage stellen, wieso denn die pejorativ als „Populismus“ bezeichneten gesellschaftspolitischen Erscheinungen entstanden sind, einen enormen Aufschwung nehmen konnten und inwiefern die „etablierten politischen und gesellschaftlichen Kräfte“ einschließlich der Kirchen vielleicht zu wenig oder sogar das Falsche getan haben, um dies zu verhindern, etwa durch eine diskriminierende Debattenkultur, eine einseitige Politisierung und die dadurch entstehenden Repräsentationslücken. [6]

    10. Ob eine Beratungsfunktion im Rahmen des wissenschaftlichen Beirats der AfD-nahen
    Desiderius-Erasmus-Stiftung [7], deren Vorsitzende die langjährige ehemalige CDU Bundestagsabgeordnete und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach ist, durch einen Theologen und Christdemokraten wie Prof. Ockenfels in jedem Fall „widerchristlich“, „unerlaubt“ und der schlechtere Weg ist als die strikte Abgrenzung zu und Distanzierung von der AfD, wäre vor diesem Hintergrund zumindest eingehender zu diskutieren. Pater Ockenfels schon deshalb aber in einem „extrem rechten Fahrwasser“ zu verorten, ist weder eine automatisch naheliegende noch notwendige Schlussfolgerung.

    Eine andere Frage ist, inwieweit man den legitimen demokratischen Freiraum seitens der Kirche vor allem im Hinblick auf die AfD oder Die Linke begründetermaßen durch Warnhinweise einschränken sollte. Das hinge von einer an den Grundprinzipien katholischer Soziallehre orientierten genauen politischen Gefahrenanalyse und Gewichtung der Positionen dieser Rand-Parteien ab. Wiederum stellt sich hier die Frage der Abwägung von legitimer Freiheit und Vielfalt einerseits und notwendiger Abgrenzung zum Schutz von Grundrechten und Gemeinwohl andererseits. Weil diese Abwägung parteipolitisch schwierig ist, benennen die Kirchen in ihrem aktuellen Wort zur Demokratie zwar Herausforderungen und Grundorientierungen, geben jedoch keine einzelnen Wahlempfehlungen ab.

    11. Unser Fazit: Wer unbegründet Anschuldigungen erhebt und zum Boykott aufruft, betreibt keinen seriösen Fachdiskurs und keine konstruktive Diskussion. Demokratie – wie auch Wissenschaft - sind nur „in einer durch den Geist der Fairness und des gegenseitigen Respekts geprägten Kultur der politischen Auseinandersetzung auf Dauer funktionsfähig.“ Dazu gehört, „dass inmitten aller Differenzen und Konflikte immer wieder neu nach Wegen der kommunikativen Verständigung und des Kompromisses gesucht wird“.[8]

    Aufgrund der dargestellten Sachlage und Argumente sehen wir in der Erklärung der „Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik“ in der vorliegenden Form den untauglichen Versuch, diese notwendige Verständigung in unzulässiger Weise durch die pauschale Diskreditierung eines Fachkollegen, der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“, ihrer Redaktion wie ihrer zahlreichen Autoren zu unterbinden. Die Arbeitsgemeinschaft delegitimiert sich in dem Maße nolens volens selbst, in dem sie Vernunft durch Gesinnung, Begründung durch Behauptung, intellektuelle Auseinandersetzung durch Boykott ersetzt. Sie konterkariert damit geradewegs den Anspruch der Christlichen Sozialethik als Brücken- und Dialogdisziplin. Wünschenswert wäre es dagegen, in einen substanziellen Austausch zu treten und dabei durchaus im Sinne einer Diskussionskultur „robuster Zivilität“ (Timothy Garton Ash) über die unterschiedlichen Thesen und Ansichten in einer vernunftgeleiteten Wahrnehmung offen zu streiten.[9]

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Jürgen Aretz, Historiker, Staatssekretär a.D., Mitherausgeber der biographischen Reihe „Zeitgeschichte in Lebensbildern“
    Dr. Heinz-Lothar Barth, Universitätsdozent a. D. für Klassische Philologie an der Universität Bonn und katholischer Publizist
    Dr. Beate Beckmann-Zöller, Religionsphilosophin, Buchautorin, Dozentin an der Katholischen Stiftungsfachhochschule für Soziale Arbeit in München; Vorstandsmitglied der Edith-Stein-Gesellschaft
    Hedwig Frfr. v. Beverfoerde, Vorsitzende Ehe-Familie-Leben e.V., Sprecherin DemoFürAlle
    Prof. Dr. Christoph Böhr, Professor für Philosophie, Trier
    Kardinal Prof. Dr. Walter Brandmüller, Prof. em. für Neuere und Mittelalterliche Kirchengeschichte an der Universität Augsburg, Präsident des Päpstlichen Komitees für Geisteswissenschaften a.D.
    Kardinal Erzbischof Dr. Dr. h.c. mult. Paul Josef Cordes, Buchautor, Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“ a.D., Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern der Bundesrepublik Deutschland
    Dr. theol. Andrej Nicolai Desczyk, Pfarrer der Gemeinde Maria Rosenkranzkönigin Berlin
    Dr. phil. Felix Dirsch, Dipl. Theol., Dipl. sc.pol., Publizist, Buchautor, Lehrbeauftragter an der Hochschule für Politik München
    Prof. Dr. Jan Dochhorn, Dr. theol. (DK), Protestant, Associate Professor New Testament
    Studies Durham University (England)
    Wolfgang Döring, Generalmajor der Bundeswehr a.D.
    Prof. Dr. habil. Aniela Dylus, Prof. em. für Politikwissenschaft an der Kardinal-Stefan-Wyszynski-Universität, Warschau
    Dr. Michael F. Feldkamp, Historiker und Wissenschaftspublizist, Berlin
    Prof. Dr. Michael Fiedrowicz, Professor für Kirchengeschichte des Altertums, Patrologie und Christliche Archäologie an der Theologischen Fakultät Trier
    Norbert Geis, Rechtsanwalt, 1987 – 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CDU
    Prof. Dr. Dr. h.c. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Leiterin des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz, Prof. em. für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden
    Jan-Philipp Görtz, Jurist, Partner bei VALERE Bildung und Beratung, stellv. Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) Berlin-Brandenburg, Vorstand St-Clemens-Stiftung Berlin, Direktor a.D. der Deutschen Lufthansa AG
    Dr. Bernhard Grün, Historiker und Publizist
    Dr. theol. Stefan Hartmann, freier katholischer Theologe und Publizist
    Dr. Felix Heider, Wirtschaftswissenschaftler und Priesteramtskandidat, Hamburg
    Dr. theol. Wilhelm Imkamp, Apostolischer Protonotar, Wallfahrtsdirektor em., Mitglied der Päpstlichen Akademie für Theologie und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
    Hans-Gerd H. Jauch, Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter, Hürth
    Klaus Kelle, Journalist, Medienunternehmer
    Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger, Prof. em. für Empirische Kommunikationsforschung und Geschäftsführender Leiter a.D. des Instituts für Publizistik an der Universität Mainz
    Dr. Joachim Klose, Dipl. Kernphysiker, Promotion in Philosophie, Gründungsdirektor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen
    Josef Kraus, Kolumnist, Erfolgsautor, Oberstudiendirektor a.D., Dipl. Psych., von 1987 bis 2017 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes
    Henry Krause, Mitarbeiter der Sächsischen Staatskanzlei
    PD Dr. theol. Axel Bernd Kunze, Privatdozent für Erziehungswissenschaft, Schulleiter,
    Publizist, katholischer Sozialethiker
    Ansgar Lange M.A., Fraktionsgeschäftsführer der CDU im Rat der Stadt Remscheid, freier Journalist
    Ingo Langner, Filmemacher, Autor und Publizist, Berlin
    Philipp M. Laufenberg, Vorstand der Joseph-Höffner-Gesellschaft, Unternehmer, langjährig führend im Bund Katholischer Unternehmer tätig, Köln
    Dr. Lothar Theodor Lemper, Geschäftsführender Vorsitzender der Otto Benecke Stiftung e.V.
    Jürgen Liminski, Dipl.-Pol., Dipl.-Inf., Journalist, Publizist, Geschäftsführer des Instituts für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V.
    Mechthild Löhr, Personalberaterin, Bundesvorsitzende Christdemokraten für das Leben
    Martin Lohmann, Publizist und Journalist, Geschäftsführer der Akademie für das Leben, Bonn
    Andreas Lombard M.A., Journalist, Chefredakteur des Magazins CATO, Berlin
    Dr. Klaus-Rüdiger Mai, Schriftsteller, Sachbuchautor, Historiker, Protestant
    Prof. Dr. Karl-Heinz Menke, Prof. em. für Dogmatik und Theologische Propädeutik an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Bonn, Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Klasse für Geisteswissenschaften), Mitglied der Internationalen Theologenkommission a.D.
    Prof. Dr. Gerhard Merk, Dipl. rer.pol., Dipl. rer.oec., Prof. em. für Volkswirtschaftslehre an der Universität Siegen, Sozialethiker und Lehrbuchautor
    Prof. Dr. Werner Münch, Politikwissenschaftler, internationaler Politikberater, MdEP und Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt a.D., Mitglied im Kuratorium des Forums deutscher Katholiken
    Prof. Dr. theol. Dr. soc. Elmar Nass, Professur für Wirtschafts- und Sozialethik an der Wilhelm Löhe Hochschule Fürth, Vorstand Joseph-Höffner-Gesellschaft
    Prof. Dr. phil. Oskar Niedermayer, Dipl.-Volkswirt, Prof. em. für Politische Wissenschaft an der Freien Universität Berlin, 1993-2017 Leiter des Otto-Stammer-Zentrums - Arbeitsstelle für Empirische Politische Soziologie ebd.
    Prof. Dr. Karl-Heinz Nusser, a.o. Professor für Philosophie an der Ludwigs-Maximilians-Universität München
    Prof. Dr. phil. Werner Patzelt, Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft an der TU Dresden, Prof. em. für Politische Systeme und Systemvergleich ebd.
    Dr. Philip Plickert, Wirtschaftsjournalist und Buchautor, Frankfurt
    Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Heinrich Pompeÿ, Dipl. Psych., Prof. und Direktor em. des Instituts für Caritaswissenschaft und christliche Sozialarbeit an der Universität Freiburg i.B.
    Stephan Raabe M.A., Historiker, internationaler Projektleiter und Berater
    Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Anton Rauscher SJ, Prof. em. für Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Augsburg, 1963 – 2010 Direktor der Katholisch Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach
    Prof. Dr. Johannes Reiter, Prof. em. für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen
    Fakultät der Universität Trier, Mitglied der Internationalen Theologenkommission a.D.
    Prof. Dr. Franco Rest, Prof. i.R. für Erziehungswissenschaft, Sozialphilosophie, Sozialethik an der Fachhochschule Dortmund, Mitbegründer der Hospizbewegung in Deutschland, Träger des Landesverdienstordens NRW
    Prälat Prof. Dr. Dr. h.c. Lothar Roos, Prof. em. für Christliche Gesellschaftslehre und
    Pastoralsoziologie an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Bonn, Ehrenvorsitzender der Joseph-Höffner-Gesellschaft
    Gerhardt Schmidt, Dozent, Journalist, Kommunikations- und Medientrainer, Mitglied der
    Gesellschaft katholischer Publizisten
    Prof. Dr. rer. pol. Alfred Schüller, Prof. em. für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Marburg, ehem. Leiter der Forschungsstelle zum Vergleich wirtschaftlicher Lenkungssysteme
    Richard Schütze, Rechtsanwalt, Medienmanager, Berliner Akademie für Medienrhetorik und Kommunikation, Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) im Erzbistum Berlin
    Prof. Dr. Manfred Spieker, Prof. em. für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück, Consultor des Päpstlichen Rates Justitia et Pax a.D.
    Prof. Dr. Josef Spindelböck, Prof. für Moraltheologie und Dozent für Ethik an der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten, Gastprofessor am Päpstlichen Internationalen Theologischen Institut in Trumau
    Prof. Dr. Arkadiusz Stempin, Historiker, Konrad-Adenauer-Lehrstuhl für europäische Integration an der Józef Tischner Hochschule Krakau
    Dr. Hans Thomas, Leiter des Lindenthal Instituts Köln für interdisziplinäre Forschungen
    Wilhelm Tolksdorf, Brigadegeneral der Bundeswehr a.D., Münster
    Dr. Levin von Trott zu Solz, Jurist und Politikwissenschaftler, Berlin
    Karl-Heinz Bernhard van Lier, Philologe und Publizist, Geschäftsführer der Stiftung für
    Familienwerte, Niersten
    Dr. med. Wolfgang Walter, Weißenhorn
    Peter Winnemöller, Journalist und Blogger

    Anmerkungen:

    [1] Die Erklärung und Reaktionen darauf hier [pdf].
    [2] Vgl. Michael Hollenbach: Debatte um christliches Magazin. Neue Ordnung, rechte Ordnung? In: Deutschlandfunk. Tag für Tag vom 27.3.2019.
    [3] Ebd.
    [4] Kempen: „Freie Debattenkultur muss verteidigt werden“. DHV gegen Denk- und Sprechverbote an Universitäten. Pressemeldung vom 10.4.2019.
    [5] Ebd.
    [6] Vgl. Vertrauen in die Demokratie stärken. Ein Gemeinsames Wort der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland vom 11.4.2019, S. 14 (pdf).
    [7] Siehe hier.
    [8] Wort der Kirchen zur Demokratie, siehe Anm. 6, S. 48.
    [9] Dazu rät Bundespräsident Joachim Gauck in seiner Abschiedsrede vom 18.1.2017, in der er auf die Frage eingeht: „Wie soll es aussehen, unser Land?“ Siehe hier.

    DT (jobo)

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