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    Zeiten und Menschen (63)

    Heute ist der 11. Februar 2018.

    Das Gerät heißt schlicht Apple Watch, aber eine normale Uhr ist es nicht. Apple-Chef Tim Cook am Dienstagabend bei der P... Foto: dpa

    Heute vor 600 Jahren verstarb Bogislaw VIII., Herzog von Pommern-Stolp und Bischof von Cammin. 1387 wurde  Bogislaw zum erblichen Schirmvogt des Stifts Cammin gemacht. Bogislaw erhielt dafür die Stiftsstädte und Schlösser Kolberg, Köslin, Körlin, Massow, Tarnhusen, Pollnow, Bublitz und Zanow und das Recht zur Einlösung der verpfändeten Stiftsgüter. Ende dieses Jahres wurde er zum Administrator des Bistums Cammin bestellt, für die Dauer der Abwesenheit des in Rom weilenden Bischofs. Als Bischof Johann, der die Administratorwürde Bogislaws nicht anerkannt hatte, in Rom starb, wurde Bogislaw dessen Nachfolger als Bischof von Cammin.

    Vor 200 Jahren wurde Madatya Karakaschian geboren, ein armenischer Sprachwissenschaftler und Publizist. Von 1832 bis 1840 war Madatya Karakaschian Seminarist im Mechitaristenkloster in Wien. Ab 1881 gab er die Zeitschriften Masis und Gedanken eines Übersetzers wie auch eine vierbändige Kritische Geschichte der Armenier heraus. Er starb am 1903 in Konstantinopel.

    Vor 150 Jahren verstarb der französische Physiker Jean Bernard Léon Foucault. Im Jahr 1862 veröffentlichte er verschiedene Ergebnisse seiner mehrjährigen Untersuchungen. Er wurde 1865 in die französische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Er ist zusammen mit 71 weiteren Wissenschaftlern namentlich auf dem Eiffelturm verewigt. Im sächsischen Hoyerswerda gibt es das Léon-Foucault-Gymnasium.

    Vor 100 Jahren wurde Anne-Stine Ingstad geboren. Sie war eine norwegische Archäologin, die gemeinsam mit ihrem Ehemann Helge Ingstad als Entdeckerin der Wikingersiedlungen im kanadischen L’Anse aux Meadows bekannt wurde. Gemeinsam mit ihrem Mann wurde sie von mehreren Universitäten mit der Ehrendoktorwürde für ihre Arbeit ausgezeichnet, darunter von der Memorial University in Neufundland und der Universität Bergen. Außerdem war sie Mitglied der norwegischen Wissenschaftsakademie und des Sankt-Olav-Ordens.

    Vor 100 Jahren verstarb Taytu Betul. Sie war von 1889 bis 1913 Ehefrau des Kaisers Menelik II. von Äthiopien. Taytu Betul wird ein erheblicher politischer Einfluss auf Menelik II. nachgesagt. Als sich der Gesundheitszustand ihres Mannes ab 1906 verschlechterte, begann sie, politische Entscheidungen auf eigene Verantwortung vorzunehmen, übernahm Ende 1909 sogar die De-facto-Regentschaft des Reiches. 1910 wurde sie entmachtet. Der Ministerrat befahl ihr, sich nur noch um ihren kranken Mann zu kümmern, „wie es einer Frau gebührt“.

    Einen guten Tag wünscht

    Josef Bordat