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    Zur Diskussion um aktive Sterbehilfe und assistierten Suizid : Alte Menschen wünschen sich liebevolle Begleitung

    Ich bin jetzt 85 Jahre alt und mein Leben lang tätig gewesen in der Altenpflege. Ich kenne diese Situationen sehr gut und weiß: Der alte Mensch möchte gut, mit Verstehen und liebevoll behandelt werden – bis zu seinem Tod. Darin liegt all seine Hoffnung, sein Glaube an einen barmherzigen liebenden Gott und Vater im Himmel. Niemand ist berechtigt, diese seine Erwartung und Hoffnung zunichte zu machen, sie klein, nicht wichtig oder nicht wahr zu reden.

    Ich bin jetzt 85 Jahre alt und mein Leben lang tätig gewesen in der Altenpflege. Ich kenne diese Situationen sehr gut und weiß: Der alte Mensch möchte gut, mit Verstehen und liebevoll behandelt werden – bis zu seinem Tod. Darin liegt all seine Hoffnung, sein Glaube an einen barmherzigen liebenden Gott und Vater im Himmel. Niemand ist berechtigt, diese seine Erwartung und Hoffnung zunichte zu machen, sie klein, nicht wichtig oder nicht wahr zu reden.

    Der Mensch fühlt und empfindet, auch in seiner Ohnmacht, seinem Elend, was an ihm oder um ihn herum geschieht, kann das aber oft nicht zum Ausdruck bringen. Dann ist es doch am Wichtigsten, ihn liebevoll und mit Verstehen zu behandeln; dies wird ihm zuallererst nötig und auch helfend sein, sodass er sein Vermögen an Hoffnung und Liebe an einen barmherzigen Vater-Gott bewahren oder wiederfinden darf – ja in Vertrauen und Liebe und Hoffnung die dunkle Wand des Todes getröstet durchschreiten darf und kann. Woran fehlt es Menschen, die solche Situationen nicht verstehen können? – oder nicht wollen, dass Menschen in ihrem Elend, ihrer Not, beistand- und hilfebedürftig sind?

    Hoffnung, Liebe, vielleicht auch Gebet kann einen Weg zum Verstehen, zum Mitgehen, bei ihm sein begehbar machen und erleichtern. Das haben alte Menschen selbst mir öfter gesagt. Ich gebe es nur weiter.

    Rosemarie Bachmann,

    63863 Eschau-Sommerau