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    Zur Debatte über die Arbeit von 1000plus/Pro Femina : Geschwisterlich für das Leben streiten

    Herrn Weihbischof Thomas Maria Renz von der Diözese Rottenburg möchte ich für den aufschlussreichen Artikel „Beratung für das Leben ganz im Sinne der Kirche“ und seine Argumentation auf der Basis des Zweiten Vatikanums herzlich und voll zustimmend danken. Die hohen Abtreibungszahlen in unserem wohlhabenden Land verlangen den breit gefächerten innovativen Einsatz für das von Gott geschenkte neue Leben, die einfühlende Sym-Pathie mit den schwangeren Frauen und die Begleitung in deren diversen Sorgen in solch „anderen Umständen“. Da geht es nicht um marktwirtschaftliche oder sonstige Konkurrenzen, sondern buchstäblich um Not-Wendigkeit. Da das von 1000plus/Pro Femina entworfene Konzept gleichzeitig die Erwachsenenwelt und deren Spendenbereitschaft für den behütenden Respekt vor unserer Nachkommenschaft gewinnen will, lässt es Frauen in ihrem natürlichen Wunsch nach Mutterschaft freier werden und erinnert zugleich die Bürger unserer Gesellschaft an ihre soziale Mitverantwortung für den kleinsten Erdenbürger, den es aus urchristlichem Verständnis und gemäß dem Aufklärungsphilosophen Immanuel Kant umfassend zu schützen gilt.

    Herrn Weihbischof Thomas Maria Renz von der Diözese Rottenburg möchte ich für den aufschlussreichen Artikel „Beratung für das Leben ganz im Sinne der Kirche“ und seine Argumentation auf der Basis des Zweiten Vatikanums herzlich und voll zustimmend danken. Die hohen Abtreibungszahlen in unserem wohlhabenden Land verlangen den breit gefächerten innovativen Einsatz für das von Gott geschenkte neue Leben, die einfühlende Sym-Pathie mit den schwangeren Frauen und die Begleitung in deren diversen Sorgen in solch „anderen Umständen“. Da geht es nicht um marktwirtschaftliche oder sonstige Konkurrenzen, sondern buchstäblich um Not-Wendigkeit. Da das von 1000plus/Pro Femina entworfene Konzept gleichzeitig die Erwachsenenwelt und deren Spendenbereitschaft für den behütenden Respekt vor unserer Nachkommenschaft gewinnen will, lässt es Frauen in ihrem natürlichen Wunsch nach Mutterschaft freier werden und erinnert zugleich die Bürger unserer Gesellschaft an ihre soziale Mitverantwortung für den kleinsten Erdenbürger, den es aus urchristlichem Verständnis und gemäß dem Aufklärungsphilosophen Immanuel Kant umfassend zu schützen gilt.

    Für diesen Auftrag kann es kein kirchliches „Entweder – oder“ geben, sondern nur ein „Sowohl als auch“! Es ist der Auftrag des Schöpfers allen Lebens an unser geschwisterliches Miteinander für dieses Leben.

    Dr. med. Maria Overdick-Gulden, Trier