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    Zur Auseinandersetzung mit dem Philosophen Peter Sloterdijk: „Maßlos überschätzte Zeitgeist-Ikone“

    Herrn Alexander Riebel sei Dank für seinen ausgezeichneten und aufschlussreichen Kommentar zu den Ausführungen des irrtümlich als Philosoph betitelten Peter Sloterdijk (DT vom 28. September). Wenn er wirklich ein Philosoph, das heißt, ein Liebhaber der Weisheit wäre, würde er vielleicht einmal den Mut aufbringen, sich vorurteilsfrei in den wahren Geist des Christentums zu vertiefen. Er zeigt überaus deutlich, dass er es nicht ansatzweise verstanden hat. Sloterdijk gehört zu den maßlos überschätzten Zeitgeist-Ikonen, denen aufgrund ihrer Medienpräsenz und ihres selbstgefälligen Geltungsdranges eine vermeintlich ebenso starke geistige Bedeutung zugesprochen wird. Wer zwischen den Zeilen liest, entdeckt in seinen letztlich gegen die Würde des Menschen gerichteten Ideen und Vorschlägen viel unverdaute Nietzsche-Lektüre, eigentlich erschreckend für einen Mann seines Alters. An seinem Beispiel sieht man wieder einmal, wie grundlegend wichtig die leider oft geschmähte Tugend der Demut ist, die zur Bereitschaft führt, sein Denken an der geoffenbarten Wahrheit auszurichten. Wer meint, daran vorbei oder gar in Gegnerschaft zum Christentum besonders klug sein zu wollen, offenbart am Ende nur Torheiten als natürliche Tochter des Hochmuts.

    Herrn Alexander Riebel sei Dank für seinen ausgezeichneten und aufschlussreichen Kommentar zu den Ausführungen des irrtümlich als Philosoph betitelten Peter Sloterdijk (DT vom 28. September). Wenn er wirklich ein Philosoph, das heißt, ein Liebhaber der Weisheit wäre, würde er vielleicht einmal den Mut aufbringen, sich vorurteilsfrei in den wahren Geist des Christentums zu vertiefen. Er zeigt überaus deutlich, dass er es nicht ansatzweise verstanden hat. Sloterdijk gehört zu den maßlos überschätzten Zeitgeist-Ikonen, denen aufgrund ihrer Medienpräsenz und ihres selbstgefälligen Geltungsdranges eine vermeintlich ebenso starke geistige Bedeutung zugesprochen wird. Wer zwischen den Zeilen liest, entdeckt in seinen letztlich gegen die Würde des Menschen gerichteten Ideen und Vorschlägen viel unverdaute Nietzsche-Lektüre, eigentlich erschreckend für einen Mann seines Alters. An seinem Beispiel sieht man wieder einmal, wie grundlegend wichtig die leider oft geschmähte Tugend der Demut ist, die zur Bereitschaft führt, sein Denken an der geoffenbarten Wahrheit auszurichten. Wer meint, daran vorbei oder gar in Gegnerschaft zum Christentum besonders klug sein zu wollen, offenbart am Ende nur Torheiten als natürliche Tochter des Hochmuts.

    Paul Baldauf, 67346 Speyer