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    Zum Interview mit Bildungsministerin Schavan (CDU): Beschönigung statt Konsequenz: Kein Wunder, wenn sich die Wähler abwenden

    Zum Interview mit Bundesbildungsministerin Schavan „Es verliert, wer im Selbstgespräch versinkt.“ (DT vom 25. August): Selten bekommt man auf gute Fragen so viele beschönigende Allgemeinplätze zu hören. Dabei ist Schavan als Bildungsministerin mitverantwortlich für den verheerenden Umbau unseres Landes zu einer laizistischen Gütergemeinschaft ohne unsere alten Werte. Anstatt heute ihre Treue zur Bibel zu beweisen, beugt sich die CDU in immer kürzer werdenden Abständen hektisch dem Zeitgeist. Es dürfte niemandem schwerfallen, dafür Beispiele zu nennen: Familien- und Bildungspolitik, Energiewende und vieles mehr!

    Zum Interview mit Bundesbildungsministerin Schavan „Es verliert, wer im Selbstgespräch versinkt.“ (DT vom 25. August): Selten bekommt man auf gute Fragen so viele beschönigende Allgemeinplätze zu hören. Dabei ist Schavan als Bildungsministerin mitverantwortlich für den verheerenden Umbau unseres Landes zu einer laizistischen Gütergemeinschaft ohne unsere alten Werte. Anstatt heute ihre Treue zur Bibel zu beweisen, beugt sich die CDU in immer kürzer werdenden Abständen hektisch dem Zeitgeist. Es dürfte niemandem schwerfallen, dafür Beispiele zu nennen: Familien- und Bildungspolitik, Energiewende und vieles mehr!

    Der an den Tag gelegte „politische Katholizismus“ sei kraftvoll, befindet die Ministerin. Das Gegenteil ist der Fall: Er fließt nicht mehr erkennbar in den konsensfähigen Materialismus ein, der sich unter Frau Merkel breitgemacht hat und seine Vertreter, wie zum Beispiel Frau Schavan, Herr Wulff oder Herr Lammert werden daher einmal abtreten müssen, ohne dass es jemand bemerkt.

    Zu Ihrem Interview mit Frau Annette Schavan (DT vom 25. August) möchte ich einige Anmerkungen machen: Frau Schavan sagte unter anderem: „Wer sich treu bleiben will, muss sich verändern können...“ und „...überzeugend darlegen, welche Werte und Grundhaltungen uns tragen“. Doch wie steht es mit den Abtreibungen/Lebensschutz, PID, Zulassung der Blutuntersuchung auf „Down-Syndrom“, CSD (Christopher-Street-Day), bioethische Fragen, Lohndumping, Leiharbeit, Waffenhandel, Bewahrung der Schöpfung, ... Wunschpartner FDP? „Fortschrittsverweigerung“ bedeutet nicht, ethische und christliche Werte auf Drängen des „Wunschpartners“ aufzugeben. Weiter sagte sie: „Keine Partei hat in über sechs Jahrzehnten Familienpolitik so geprägt wie wir...“ Anscheinend hat sie gar nicht gemerkt, wie die Familie in den letzten Jahrzehnten systematisch demontiert und Minderheiten „hochgejubelt“ wurden (etwa Homo-„Ehe“).

    Auch der sogenannte Mittelstandsbauch – jetzt und in den siebziger Jahren – gehört zur verfehlten Familienpolitik. In den siebziger Jahren wurde die politische „Entscheidung/Berichtigung“ uns „Normalbürgern“ als familienpolitische Entscheidung zugunsten der Familien mit Kindern verkauft; bei mir, verheiratet, mit zwei Kindern, machte das damals gerade mal rund 30 DM im Monat aus, während ein alleinstehender Kollege in seiner „Ungeschicklichkeit“ erzählte, dass er jetzt jeden Monat fast 300 DM mehr ausgeben könne!

    Frau Schavan: „Im politischen Katholizismus stecken kraftvolle Impulse ... auch in geistlicher Hinsicht.“ Und wo sind diese Impulse? Die Sozialenzykliken der katholischen Kirche und die Verlautbarungen der evangelischen Kirche sind das Beste, was es weltweit gibt. Aber wo findet man sie in der Politik?

    Und nochmals Frau Schavan: „Und wir dürfen uns nicht verheddern in innerkirchlichen Debatten....“: Die Politik braucht sich nicht in innerkirchlichen Debatten zu verheddern – das geht sie nämlich auch gar nichts an! Sie verheddert sich bereits bei ethischen und christlichen Werten und überlässt die aktive Politik der FDP und der sonstigen politischen Opposition! Und dann wundert sich die CDU, dass sie bundesweit millionenweise Wähler verliert.

    Dr. Thomas Kirchhoff, 40699 Erkrath

    Gerhard Bangert, 73249 Wernau