• aktualisiert:

    Zu: Die Securitate lebt. In Oppenheim: Hass und Rache spricht für mich aus dem Artikel: Ereignisse, die über dreißig Jahre zurückliegen

    Zum Feuilleton-Artikel von Richard Wagner „Die Securitate lebt. In Oppenheim“ (DT vom 14. August): Drei Jahre hat Peter Grosz für die Securitate gearbeitet, seitdem sind über dreißig Jahre vergangen. Wie war das mit den Nazis bei uns hier und mit den „Größen“ der DDR? Hass und Rache spricht für mich aus dem Artikel. Bedauerlich für alle Beteiligten.

    Zum Feuilleton-Artikel von Richard Wagner „Die Securitate lebt. In Oppenheim“ (DT vom 14. August): Drei Jahre hat Peter Grosz für die Securitate gearbeitet, seitdem sind über dreißig Jahre vergangen. Wie war das mit den Nazis bei uns hier und mit den „Größen“ der DDR? Hass und Rache spricht für mich aus dem Artikel. Bedauerlich für alle Beteiligten.

    Oppenheim ist sicherlich nicht der Sitz ehemaliger kommunistischer Geheimdienste. Oppenheim, seit 1265 freie Reichsstadt, ist eine für viele Besucher interessante, mittelalterlich geprägte Stadt mit der bekannten gotischen Katharinenkirche, einer unterirdischen Stadt, dem Deutschen Weinbaumuseum und der ehemaligen Reichsritterburg Landskrone. Also einen Besuch wert. Herr Peter Grosz, den ich nicht persönlich kenne, lebt nicht in Oppenheim, sondern in Nieder-Olm. Herr Grosz ist Lehrer am Staatlichen Gymnasium zu St. Katharinen in Oppenheim. Herr Grosz ist als Kulturmanager in Oppenheim nicht mehr tätig. Die Vorwürfe, die Herrn Grosz heute unterstellt werden, kann ich nicht überprüfen. Die rheinland-pfälzische Landesregierung, die Herr Grosz eingestellt hat, tut sich schwer, eine Entscheidung zu treffen, weil die Ereignisse über dreißig Jahre zurückliegen.

    Hadmut Gerard, 50321 Brühl Gerulf Herzog, 55278 Dexheim