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    Über den rechten Eucharistieempfang: Sündigen nur Wiederverheiratete?: Die Liebe zu Jesus ist das Entscheidende

    Kindliche Zurechtweisung an (fast) alle Pfarrer, Priester und Patres im deutschsprachigen Raum, ganz herzlich will ich mich bei euch für jede gefeierte hl. Messe bedanken, vor allem für die inhaltsreichen und zumeist gut durchdachten Predigten. Aber euer sonntägliches Schweigen macht mich wütend! Nie verliert ihr ein Wort darüber, wer eigentlich die heilige Kommunion empfangen kann und wer sich besser „nur“ den Segen geben lassen sollte. Ihr isoliert Sonntag für Sonntag die geschiedenen Wiederverheirateten, (wenn überhaupt noch jemand von ihnen zur Messe kommt) so, als wären diese die einzigen, die nicht zur Kommunion gehen können. So, als wären die Wiederverheirateten die einzigen Sünder, und wir, die Anderen, hätten eine unzerstörbar reine Weste und wären „würdig“. Im Prinzip ist keiner würdig und die Eucharistie ist immer ein unverdientes Geschenk! Jeder von uns hat dann und wann Dreck am Stecken und muss zur Beichte, bevor er kommuniziert.

    Kindliche Zurechtweisung an (fast) alle Pfarrer, Priester und Patres im deutschsprachigen Raum, ganz herzlich will ich mich bei euch für jede gefeierte hl. Messe bedanken, vor allem für die inhaltsreichen und zumeist gut durchdachten Predigten. Aber euer sonntägliches Schweigen macht mich wütend! Nie verliert ihr ein Wort darüber, wer eigentlich die heilige Kommunion empfangen kann und wer sich besser „nur“ den Segen geben lassen sollte. Ihr isoliert Sonntag für Sonntag die geschiedenen Wiederverheirateten, (wenn überhaupt noch jemand von ihnen zur Messe kommt) so, als wären diese die einzigen, die nicht zur Kommunion gehen können. So, als wären die Wiederverheirateten die einzigen Sünder, und wir, die Anderen, hätten eine unzerstörbar reine Weste und wären „würdig“. Im Prinzip ist keiner würdig und die Eucharistie ist immer ein unverdientes Geschenk! Jeder von uns hat dann und wann Dreck am Stecken und muss zur Beichte, bevor er kommuniziert.

    Es ist leider notwendig, dass ihr uns von Zeit zu Zeit daran erinnert, dass es einfach nicht passt, zum Tisch des Herrn zu gehen, wenn es Neid oder Hass auf jemanden gibt, sei es auf die Schwiegermutter, die Nachbarin oder einen Arbeitskollegen, wenn es keine Bereitschaft zur Versöhnung gibt, Konsum pornografischer Filme und Webseiten, Steuerhinterziehung oder Betrug, Gewalt in der Familie, freiwilliges Fernbleiben vom Sonntagsgottesdienst oder nur gelegentliche Teilnahme daran, Gebrauch frühabtreibender Verhütungsmittel wie der Spirale, schwerwiegende Vernachlässigung der eigenen Pflichten in der Familie oder im Beruf, bewusste unterlassene Hilfeleistung von Menschen in Not, üble Nachrede oder Mobbing, das Zahlen von Dumpinglöhnen und nicht zuletzt der pharisäische Stolz zu meinen, man wäre besser als andere. Bitte macht euren Mund auf und lasst die wiederverheiratet Geschiedenen nicht allein!! Sorgt dafür, dass die Schlange vor eurem Beichtstuhl lang ist und dann teilt großzügig die Kommunion an alle aus.

    Man kann Herrn Pfarrer Buob bezüglich der zahlreichen Aspekte zu Mund- und Handkommunion (DT vom 10. Oktober) grundsätzlich nur zustimmen, aber der wichtigste Aspekt hat mir dann doch gefehlt. Es ist unbestreitbar, dass durch die Handkommunion der Hostiendiebstahl ein Leichtes ist, während dies bei der Mundkommunion kaum möglich ist, – zumindest ist die Wahrscheinlichkeit, dass es auffällt, groß, wodurch er eventuell doch noch verhindert werden könnte. Hostiendiebstahl wird von Satanisten hoch bezahlt, je höher, je höher der konsekrierende Priester in Amt und Würden steht. Von vier- bis fünfstelligen Summen und mehr ist die Rede. Ziel ist immer eine hasserfüllte Schändung des Leibes Christi, also Christi selbst, in Satansmessen.

    Wer Jesus wirklich liebt und nicht will, dass Er in der Gestalt der konsekrierten Hostie von Satanisten geschändet wird, der wird die Rückkehr zur Mundkommunion nicht nur selbst praktizieren und die anfängliche Scheu dazu überwinden können, sondern er wird mit Verweis auf diesen Grund die Mundkommunion als einzige Form des Kommunizierens befürworten. Die Liebe zu Jesus ist das Entscheidende. Ich kenne einen Priester, der sich aus diesem Grund weigert, die Handkommunion zu reichen. Die Verantwortung liegt damit auch bei den Priestern. Ich bin mir sicher, dass die Kirche nach einer Zeit der Reinigung und Heiligung wieder zur Mundkommunion zurückkehren wird. Einsicht, Vernunft und Liebe zu Jesus im Sakrament könnten dem jetzt schon den Weg bereiten, lassen letztlich nichts anderes zu.

    Mag. Julia Moosbrugger,

    A-6850 Dornbirn