• aktualisiert:

    Strukturreformen können einer Neuevangelisierung im Wege stehen: Gemeinsam um Berufungen beten

    Danke für den interessanten und zeitgemäßen Artikel von Christoph Casetti. Wie geht es denn nun mit der Seelsorge weiter? Priesterlose „Gottesdienste“ sind an der Tagesordnung, Pastoralteams werden gebildet, aber identifiziert sich das Pastoralteam denn heute noch mit der korrekten Verkündigung der Katholischen Kirche? Diesen priesterlosen „Gottesdiensten“ kann man sicherlich auch anders begegnen als durch Wortgottesdienste – bei uns „Wortgottesfeiern“ (früher Andachten!). Keinesfalls darf man sie hinnehmen und so tun, als wäre alles in Ordnung. Diejenigen die es können, sollen dorthin fahren wo es einen Priester gibt – die Heilige Messe hat Vorrang vor der Gemeinde – und wie wäre es einmal darüber nachzudenken, ob anstatt Wortgottesdienste zu feiern, sich nicht die Gemeinde zu üblichen Messzeiten in der Kirche treffen und einen Rosenkranz um Priesterberufungen beten kann?

    Danke für den interessanten und zeitgemäßen Artikel von Christoph Casetti. Wie geht es denn nun mit der Seelsorge weiter? Priesterlose „Gottesdienste“ sind an der Tagesordnung, Pastoralteams werden gebildet, aber identifiziert sich das Pastoralteam denn heute noch mit der korrekten Verkündigung der Katholischen Kirche? Diesen priesterlosen „Gottesdiensten“ kann man sicherlich auch anders begegnen als durch Wortgottesdienste – bei uns „Wortgottesfeiern“ (früher Andachten!). Keinesfalls darf man sie hinnehmen und so tun, als wäre alles in Ordnung. Diejenigen die es können, sollen dorthin fahren wo es einen Priester gibt – die Heilige Messe hat Vorrang vor der Gemeinde – und wie wäre es einmal darüber nachzudenken, ob anstatt Wortgottesdienste zu feiern, sich nicht die Gemeinde zu üblichen Messzeiten in der Kirche treffen und einen Rosenkranz um Priesterberufungen beten kann?

    Winfried Rohr spricht über den neuen Strukturbegriff, in dem die Träger von Funktionen austauschbar sind. Dagegen helfe eine Rückbesinnung auf die erste Seinsbestimmung der Kirche. Jesus Christus ist der bleibende Ursprung aller Dienste und Ämter, so sollten wir uns wieder auf die erste Form besinnen, die für alle Zeit gelten sollte. Dies ist ausschließlich im Christentum möglich.

    Dr. Georg Muschalek führt aus: „Wenn Gott abhanden komme, habe der Mensch keine Zeit mehr“. Es entsteht Unruhe und führt zu einer ruhelosen Welt, die immer wieder neu ihre Gestalt suchen und entwerfen muss. Also, wieder neue Reformen!

    Bei einigen Priestern könnte man meinen, sie verstehen den Ritus nicht und versuchen zu glauben, was sie da feiern. In den Planungen der Strukturreform beginnt eine Ideologie sichtbar zu werden, die dem Wesen der Kirche und ihrer hierarchischen Verfassung widerspricht. Es muss also vor allem der Pfarrer als persönlicher Hirte erkennbar sein und gestärkt werden. Pfarrei findet nicht in den Gremien statt. In der Gemeinde muss das Bewusstsein wachsen, dass die Grundzüge der Kirche: „Liturgie – Diakonie – und Glaubenszeugnis“ sich auch dort unzweideutig wiederfinden müssen. Wenn es den Gläubigen gelingt, sich nicht nur für Strukturen zu engagieren, sondern einen wirklichen Aufbau für die Gemeinden (der Kirche) zu leisten, würde ihnen so mancher Frust erspart bleiben.

    Der Findungsprozess mit anderen Gemeinden ist leider bisher schlichtweg verschleppt worden. Auch ich werde in meinem Wohnort „zwangsweise“ Mitglied einer neuen Pfarrgemeinde beziehungsweise Großgemeinde. Zwangsweise meine ich in dem Sinn, dass hier der Anlass für die Strukturreform von Außen kam und es so allen Gemeindemitgliedern schwer macht, das innerlich mit zu vollziehen. Arbeiten wir also alle gemeinsam daran.

    Anne Jegutzki, 41844 Wegberg