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    Sternberg: „Import-Priester“: Herabwürdigende Haltung

    Bei der Lektüre des Artikels „Kardinal Woelki verteidigt Zölibat gegen ZdK-Vorstoß“ in der „Tagespost“ vom 1. September stocken wir bei der von Herrn Sternberg geschaffenen Wortschöpfung „Import-Priester“ (Import bezieht sich doch auf Güter und Waren, und nicht auf Personen).

    Bei der Lektüre des Artikels „Kardinal Woelki verteidigt Zölibat gegen ZdK-Vorstoß“ in der „Tagespost“ vom 1. September stocken wir bei der von Herrn Sternberg geschaffenen Wortschöpfung „Import-Priester“ (Import bezieht sich doch auf Güter und Waren, und nicht auf Personen).

    Die römisch-katholische Kirche ist eine Weltkirche. Da ist es doch verständlich, dass Priester aus Indien, Polen et cetera auch in Deutschland, wo Priestermangel herrscht, als Seelsorger tätig sind. Dass der Präsident des ZdK, Herr Sternberg, diese Priester dem Import von Gütern gleichzusetzen wagt, zeugt von einer arroganten, diskriminierenden und herabwürdigenden Haltung. Ist das der Stil des ZdK? Wir müssen doch diesen Priestern dankbar sein, dass sie zu uns kommen, mit uns die Eucharistie feiern und uns auch die Sakramente spenden.

    Käthe Schlaadt, 53177 Bad Godesberg