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    Pfarreienfusionen im Bistum Aachen: Die Kirche vor Ort ist die Basis

    Mir wird schwindelig und ich finde es nahezu beleidigend, wie hier von der aktiven Priesterschaft gesprochen wird und wie selbst gut funktionierende Gemeinden über Jahre drangsaliert werden. Muss die Kommunikation mit dem Bistum über Schiedsgerichte laufen? Einfach schrecklich und zermürbend. Und dann werden Wortgottesdienste über die durch einen Priester zelebrierte Messe gestellt, – so hat es jedenfalls den Anschein. Alte Priester auf das Abstellgleis? Oder noch schöner: „Im Dom wird die Messe auch mit dem Bischof gefeiert, ohne anschließend mit ihm zu sprechen.“ Also, was soll es denn? Dann kann auch mit den wenigen Priestern, die noch erstklassige Arbeit leisten, ruhig umgesprungen werden, wie es euch beliebt?

    Mir wird schwindelig und ich finde es nahezu beleidigend, wie hier von der aktiven Priesterschaft gesprochen wird und wie selbst gut funktionierende Gemeinden über Jahre drangsaliert werden. Muss die Kommunikation mit dem Bistum über Schiedsgerichte laufen? Einfach schrecklich und zermürbend. Und dann werden Wortgottesdienste über die durch einen Priester zelebrierte Messe gestellt, – so hat es jedenfalls den Anschein. Alte Priester auf das Abstellgleis? Oder noch schöner: „Im Dom wird die Messe auch mit dem Bischof gefeiert, ohne anschließend mit ihm zu sprechen.“ Also, was soll es denn? Dann kann auch mit den wenigen Priestern, die noch erstklassige Arbeit leisten, ruhig umgesprungen werden, wie es euch beliebt?

    Man hat den Eindruck, wir hier vor Ort sind die Dummen, die nicht wissen sollen wo es lang geht und die endlich Ruhe geben sollen. Schluss jetzt? Sollen wir uns aufgeben? Nein, denn die Kirche vor Ort ist unsere Basis und das Fundament der gesamten Diözese. „Zu Hause“ im kleinen Kreis werden die Grundsteine für eine tiefe und feste Bindung an Glaube und Seelsorge gelegt. Diese jetzt hier dokumentierte „Basta“-Mentalität (Zitat: „Wir können uns dem Druck aus Pfarreien daher nicht beugen.“) hilft überhaupt nicht weiter. Die Probleme werden durch solche Fehlentscheidungen und Fehlkommunikation sicher nicht gelöst. Dadurch wird nur mehr Widerstand und mehr Disharmonie erzeugt.

    Selbst ein Bischof muss einsehen, wenn Fehler gemacht wurden. Er hat die Pflicht und die Verantwortung seine Herde zusammenzuhalten, und sich mit ihr gemeinsam endlich wieder auf den richtigen Weg zu begeben; außerdem sollten wir seinem einmal gegebenen Wort glauben können, oder?

    Sabine Cremer Deklerk,

    41849 Wassenberg-Myhl