Papst Benedikt XVI. besuchte Mexiko und Kuba: Ein Dankeschön an Al Dschasira : Unverzichtbar wegen des katholischen Profils

Von sämtlichen deutschen TV-Nachrichten, die ich gesehen habe, wurde der Mexiko-Kuba-Besuch von Papst Benedikt XVI. nahezu stiefmütterlich behandelt. Nur maximal 30 Sekunden waren täglich bei Tagesschau, Heute & Co. drin. Das ist für die 25 Millionen deutsche Katholiken mehr als nur eine Beleidigung und obendrein, zumindest bei den öffentlich-rechtlichen durch Zwangsgebühren finanzierten Sendeanstalten, eine Missachtung des gesetzlich vorgeschriebenen Informationsauftrages. Der Verdacht der systematischen Informationsnegierung drängt sich da zwangsläufig auf. Umso erfreulicher sind mir da die Segnungen des „von oben“ aufgenötigten kostenintensiven Umstieges auf digitales Fernsehen aufgefallen.

Von heute auf morgen ist man nicht mehr den deutschen Meinungsmanipulations-Medien ausgeliefert, sondern hat plötzlich den Empfangs-Himmel frei in alle Richtungen. So bin ich zufällig bei der englisch-sprachigen Variante von Al Dschasira gelandet. Dort habe ich jeden Abend in den 23-Uhr-Nachrichten mindestens einen fünfminütigen umfangreichen Beitrag über die Papst-Reise verfolgen können. Und das auch noch in einer respektvollen objektiven Art und Weise, von der man bei ARD und ZDF nur träumen kann. Ein herzliches Dankeschön an Al Dschasira in English.

Immer wenn der Papst auf Reisen geht, freue ich mich ganz besonders auf die „Tagespost“. Nirgendwo sonst werde ich so ausführlich, kompetent und schnell über die Auslandsreisen von Benedikt XVI. informiert. Da auch sogenannte seriöse Blätter wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ im Blick auf ihre Papstberichterstattung immer fragwürdiger werden, bin ich sehr froh, dass es die „Tagespost“ gibt. Sie ist aufgrund ihres verlässlichen katholischen Profils einzigartig in der deutschen Presselandschaft. Deshalb ist sie für mich unverzichtbar.