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    Neuordnung der Gebetsstätte Wigratzbad: Klares Hirtenwort des Bischofs

    Die Neuordnung der Gebetsstätte Wigratzbad bezüglich der liturgischen Vorschriften und Schrifttum, lässt die Hoffnung aufkeimen, dass die gesamte Diözese, sowie der kircheneigene Weltbildverlag erneuert wird. Wie viele kirchliche Vorschriften werden missachtet!

    Die Neuordnung der Gebetsstätte Wigratzbad bezüglich der liturgischen Vorschriften und Schrifttum, lässt die Hoffnung aufkeimen, dass die gesamte Diözese, sowie der kircheneigene Weltbildverlag erneuert wird. Wie viele kirchliche Vorschriften werden missachtet!

    Laien holen die Hostien aus dem Tabernakel und spenden massenweise die heilige Kommunion, auch wenn kein Notfall vorliegt. Wer bei der heiligen Kommunion knien will, erhält meist keine Möglichkeit. Das Beispiel des Heiligen Vaters, nur noch die kniende Mundkommunion zu spenden, lässt die meisten Priester kalt. Statt Hostien wird Fladenbrot verwendet, zerrissen und verteilt. Bei der Austeilung der Kommunion in beiderlei Gestalten übergeht man die Mundkommunion und lässt die Kommunikanten die Hostien in den Kelch mit dem kostbaren Blut Jesu Christi eintauchen. Bußgottesdienste ersetzen vielerorts die Beichte. Bei Wortgottesfeiern wird die heilige Kommunion gespendet, obwohl schon Papst Johannes Paul II. dies nicht wünschte, um das Verständnis für die Heilige Messe als Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi nicht zu trüben.

    Nachdem unser Herr Bischof Konrad Zdarsa im Hirtenwort zur Fastenzeit ganz klar zum Ausdruck brachte, dass der Priestermangel nicht durch Wortgottesdienste ausgeglichen werden soll, sondern dass sich die Gläubigen zur nächstmöglich gefeierten Heiligen Messe auf den Weg machen sollen, müsste dieser Punkt eigentlich erledigt sein.

    Maria Schulte-Eickhoff,

    86470 Thannhausen