Lässt sich mit Genpflanzen der Hunger bekämpfen?: Nur die Konzerne verdienen daran

Herr Platz scheint über die Folgen beim Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen nicht gut informiert zu sein („Karitative Hilfen bringen in der Hungerkrise nur wenig“, Die Tagespost vom 26. April). Die weltweit entstandenen Probleme von hohen Agrarpreisen und Hungerkrisen lassen sich mit „Genpflanzen“ nicht aus der Welt schaffen. Katholische Verbände wie Misereor und das Kath. Landvolk haben längst begriffen, dass gentechnisch veränderte Nutzpflanzen nur die sie vertreibenden Konzerne (Monsanto und andere) bereichern, Bauern zu Abhängigen von Konzernen macht und die Freisetzung der GVO die Natur unwiderruflich schädigt. Warum werden diese Märchen vom Nutzen der Genpflanzen immer wieder aufgetischt? Als Christen kann es zur Freisetzung gentechnisch manipulierter Pflanzen nur ein klares Nein geben. Hier wird nämlich die Schöpfung missbraucht.