Klimaschutz und Umweltpolitik: „Die CDU ergrünt“: Kernkraft ist keine Öko-Energie

„Wir spielen die Umwelt nicht gegen die Wirtschaft aus“, sagt die CDU (DT vom vom 24. Juni). Was meint sie damit? Meint sie damit die großen Konzerne, deren Zielen sich Umwelt und Politik unterordnen sollen? Denn der Begriff „Wirtschaft“ ist sehr vieldeutig. Ökologie, „die Lehre der Beziehungen der Lebewesen zueinander und mit ihrer Umwelt“, sagt uns auch, was langfristig ökonomisch sinnvoll ist! Wo soll es da einen Widerspruch geben, außer dass bei einem Strukturwandel mächtige Wirtschaftsteilnehmer Federn lassen müssen. Bisher hat die CDU eine Politik für die Konzerne und gegen die Umwelt und eine menschliche Zukunft betrieben. Es gibt unzählige Konzepte und Ideen für ein umweltfreundlicheres Wirtschaften, die nicht umgesetzt werden, wie das Kryo-Recycling des Erkrather Wissenschaftlers Prof. Dr. Rosin für Elektronikschrott und Kunststoffe und eine deutlich verbesserte mechanisch-biologische Abfallaufbereitung.

Statt dessen setzen die Konzerne und deren Lobbyisten, die in den Ministerien dafür die Verordnungen schreiben, auf die Vernichtung wertvoller Substanzen in der Müllverbrennung. Und wenn ich dann höre, dass Kernkraft Öko-Energie sei, offenbart doch die CDU, was sie will. Eine Energieform, die 100 Jahre Nutzen und einige 100 000 Jahre Probleme bringt, kann nicht ökologisch sein, zumal die CO?- Produktion im Produktionsprozess des Kernbrennstoffs stetig steigt und bei forciertem Uranabbau bald höher sein wird als bei modernen Gaskraftwerken, die viel besser mit regenerativer Energie kombiniert werden können. Die internationale Gasinfrastrukur hat noch viele Ausbaupotenziale Richtung Nordafrika und Zentralasien!