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    „Keine Angst vor den Armen!“: Zur Diskussion über die Millenniumsziele: Da wird massiver Missbrauch betrieben

    Zum Artikel „Keine Angst vor den Armen!“ (DT vom 23. September): Ich bin dankbar, dass hier ein sehr wichtiger Punkt angesprochen wurde: Die sogenannten Millenniumsziele werden leider massiv dazu missbraucht, statt der Armut die Armen zu reduzieren, und zwar auf dem Weg der Bevölkerungskontrolle. Nicht zufällig stellt man die „Erfolge Chinas“ heraus, das ja für seine Ein-Kind-Politik bekannt ist, die durch zwangsweise Sterilisationen und Abtreibungen rigoros durchgesetzt wird. Unter dem Ziel „Senkung der Müttersterblichkeit“ versucht die Abtreibungslobby nun seit einigen Jahren, sogenannte „reproduktive Rechte“ einzuschleusen. Gemeint ist die flächendeckende Versorgung mit Verhütungsmitteln und legaler Abtreibung. Leistungen in anderen Bereichen der Entwicklungshilfe werden zunehmend an die Akzeptanz entsprechender Programme zur umfassenden Sexualaufklärung von Kindern, zur kostenlosen Verteilung von Verhütungsmitteln aller Art und zur– auch zwangsweisen – Durchführung von Abtreibungen und Sterilisationen geknüpft. Länder, die in ihren Verfassungen und Gesetzen noch Bestimmungen zum Lebensschutz haben, geraten immer mehr unter Druck. Neuestens ist besonders auch die rechtlich eingeräumte Verweigerung, aus Gewissensgründen an einer Abtreibung oder Euthanasietötung mitzuwirken, ein Dorn im Auge.

    Zum Artikel „Keine Angst vor den Armen!“ (DT vom 23. September): Ich bin dankbar, dass hier ein sehr wichtiger Punkt angesprochen wurde: Die sogenannten Millenniumsziele werden leider massiv dazu missbraucht, statt der Armut die Armen zu reduzieren, und zwar auf dem Weg der Bevölkerungskontrolle. Nicht zufällig stellt man die „Erfolge Chinas“ heraus, das ja für seine Ein-Kind-Politik bekannt ist, die durch zwangsweise Sterilisationen und Abtreibungen rigoros durchgesetzt wird. Unter dem Ziel „Senkung der Müttersterblichkeit“ versucht die Abtreibungslobby nun seit einigen Jahren, sogenannte „reproduktive Rechte“ einzuschleusen. Gemeint ist die flächendeckende Versorgung mit Verhütungsmitteln und legaler Abtreibung. Leistungen in anderen Bereichen der Entwicklungshilfe werden zunehmend an die Akzeptanz entsprechender Programme zur umfassenden Sexualaufklärung von Kindern, zur kostenlosen Verteilung von Verhütungsmitteln aller Art und zur– auch zwangsweisen – Durchführung von Abtreibungen und Sterilisationen geknüpft. Länder, die in ihren Verfassungen und Gesetzen noch Bestimmungen zum Lebensschutz haben, geraten immer mehr unter Druck. Neuestens ist besonders auch die rechtlich eingeräumte Verweigerung, aus Gewissensgründen an einer Abtreibung oder Euthanasietötung mitzuwirken, ein Dorn im Auge.

    Wichtige Hintergrundinformationen zu dieser Thematik bietet die englischsprachige Website www.c-fam.org des Katholischen Instituts für Familie und Menschenrechte. Deutsche Übersetzungen der sogenannten „Friday Faxe“ findet man auf der Website www.aktion-leben.de

    Doris Legat, A-6850 Dornbirn