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    Glauben weitergeben, aber wie?: Von Erfahrungen anderer profitieren

    Auf das freundliche Angebot von Herrn Pfarrer i.R. Ludwig Schöpfers Leserbrief („Neue Wege im Religionsunterricht“, DT vom 23. Februar) eingehend, mehr über seine langjährigen Erfahrungen mit innergemeindlicher Religionsunterweisung in DDR-Zeiten mitzuteilen, hat er mir den Text eines Vortrags übersandt, den er nach der deutschen Wiedervereinigung in einer westlichen Nachbargemeinde zum Thema „Glauben weitergeben, aber wie?“ gehalten hatte.

    Auf das freundliche Angebot von Herrn Pfarrer i.R. Ludwig Schöpfers Leserbrief („Neue Wege im Religionsunterricht“, DT vom 23. Februar) eingehend, mehr über seine langjährigen Erfahrungen mit innergemeindlicher Religionsunterweisung in DDR-Zeiten mitzuteilen, hat er mir den Text eines Vortrags übersandt, den er nach der deutschen Wiedervereinigung in einer westlichen Nachbargemeinde zum Thema „Glauben weitergeben, aber wie?“ gehalten hatte.

    Diese drei Seiten haben mich tief beeindruckt, zumal Pfarrer Schöpfer viele Aspekte aufzeigt, die auch für die Zukunft der uns nachfolgenden Generationen im zwar freien, aber „real existierenden Materialismus“ der breiten Gesellschaft wichtig und wegweisend sein können. Wie trotz atheistischer Umwelt und rigoroser Diktatur der katholische Glaube sorgsam und kreativ (wieder) gelernt und in der weit verstreuten Gemeinde gelebt werden konnte, vermag exemplarisch zu tieferem als nur institutionell-organisatorischem Nachdenken anzuregen.

    Ich möchte Pfarrer Schöpfer auch dafür danken, dass er mir großzügig gestattet hat, seine Postanschrift (Albert-Schulz-Str. 1, 18055 Rostock) anderen Interessenten in diesem Leserbrief mitzuteilen. Gerade heutzutage können wir immer noch vom kirchlichen Leben inmitten einer geistig bedrohlichen Zeit weltanschaulicher Unterdrückung aus authentischer Quelle für unsere relativistisch befangene Zeitperiode viel lernen.

    Prof. Dr. Otto P. Hornstein, 91080 Uttenreuth