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    Freisinger Bischofskonferenz contra „Petition Vaticanum II“: Petition drückt nur Sorge aus: Auch Modernisten konzilsuntreu

    Ein Kritikpunkt der Freisinger Bischofskonferenz an der „Petition Vaticanum II“ (DT vom 28. Februar) bezieht sich auf die Tatsache, dass am 4. Februar vom vatikanischen Staatssekretariat unmissverständlich die Forderung zur uneingeschränkten Anerkennung des besagten Konzils ausgedrückt wurde. Allerdings waren seit der Aufhebung der Exkommunikation der Pius-Bischöfe Ende Januar (!) – wie die Petition unter anderem zeigt – viele Katholiken verunsichert und irritiert, wohin das Kirchenschiff steuert. Vielen Unterschreibenden, ebenfalls mir, ging es darum, dieser Sorge um die Orientierung der Kirche Ausdruck zu verleihen und damit die Aufforderung zu einer unmissverständlichen Klarstellung der lehramtlichen Position zu verbinden. Am 4. Februar kam für mich dieses Signal aus Rom, wenngleich offene Fragen bleiben. Vielleicht hat die Petition mit den vielen Unterschreibenden, vom Professor bis zum Ministrant, zu einer solchen Klarstellung beigetragen. Die Bischöfe treffen mit ihrer Kritik an der Petition leider die Falschen. Auslöser der Debatte war nicht die Petition. Diese fordert nur klare Worte.

    Ein Kritikpunkt der Freisinger Bischofskonferenz an der „Petition Vaticanum II“ (DT vom 28. Februar) bezieht sich auf die Tatsache, dass am 4. Februar vom vatikanischen Staatssekretariat unmissverständlich die Forderung zur uneingeschränkten Anerkennung des besagten Konzils ausgedrückt wurde. Allerdings waren seit der Aufhebung der Exkommunikation der Pius-Bischöfe Ende Januar (!) – wie die Petition unter anderem zeigt – viele Katholiken verunsichert und irritiert, wohin das Kirchenschiff steuert. Vielen Unterschreibenden, ebenfalls mir, ging es darum, dieser Sorge um die Orientierung der Kirche Ausdruck zu verleihen und damit die Aufforderung zu einer unmissverständlichen Klarstellung der lehramtlichen Position zu verbinden. Am 4. Februar kam für mich dieses Signal aus Rom, wenngleich offene Fragen bleiben. Vielleicht hat die Petition mit den vielen Unterschreibenden, vom Professor bis zum Ministrant, zu einer solchen Klarstellung beigetragen. Die Bischöfe treffen mit ihrer Kritik an der Petition leider die Falschen. Auslöser der Debatte war nicht die Petition. Diese fordert nur klare Worte.

    Herzlichen Dank dafür, dass Sie die Stellungnahme der Freisinger Bischofskonferenz gegen die antipäpstlichen Angriffe der Wir-sind-Kirche-Leute so ausführlich wiedergegeben haben. In diesem Zusammenhang möchte ich folgende Frage stellen: Warum wird eigentlich von den Modernisten nicht ebenfalls die Anerkennung aller Dokumente des Zweiten Vatikanums verlangt?

    Die Frage ist nicht so überraschend wie sie im ersten Augenblick scheint: Viele Forderungen der Modernisten widersprechen ja den Beschlüssen des letzten Konzils nicht weniger als die Forderungen der Pius-Bruderschaft, nur gehen sie eben in die entgegengesetzte Richtung!

    So würde allgemein klar, dass die Modernisten von den Beschlüssen des letzten Konzils viel weiter entfernt sind, als dies den meisten Gläubigen normalerweise bewusst ist. Auch wäre eindeutiger als heute zu erkennen, dass die Kirche beide extreme Positionen gleichermaßen ablehnt.

    Tobias Weiler, 78050 Villingen Hermann Albinger, 71229 Leonberg