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    Die Beichte und ihre Gnaden aus evangelischer Sicht: Gute Früchte

    In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ermunterte ein Studentenpfarrer, zu beichten. Er war vom „Gemeinsamen Leben“ Dietrich Bonhoeffers begeistert. In der „Tagespost“ las ich von Schwester Theresa, dass sie regelmäßig beichtete. Ich weiß von einem römisch katholischen Freund meines Bruders, dass er von der täglichen Beichte lebte. Ich freute mich, wie Papst Benedikt XVI. in einer Ansprache den Befehl Christi an Petrus und an alle Jünger, den Bußfertigen die Sünden zu vergeben und sie den Unbußfertigen zu behalten, seinen Zuhörern lieb und wert machte. Und in der „Tagespost“ vom 29. September 2016 auf der ersten Seite erscheint mit Bild die Ankündigung: „Bischof Oster: Wie wir das Sakrament der Beichte wiederentdecken.“ Und dann wird kein Wort vom Herzstück der Beichte erwähnt, dass der Beichtvater den Auftrag vom Herrn der Kirche hat, im Namen des dreieinigen Gottes den Sünder von seinen Sünden frei, ledig und los zu sprechen. Herzlich grüße ich alle, die sich die tägliche Vergebung ihrer Sünden um Christi willen regelmäßig in der Beichte bestätigen lassen, und freue mich auf ein Wiedersehen vor dem Richterstuhl Christi mit jedem, der regelmäßig von der Beichte Gebrauch macht und weiß, dass die guten Früchte, die sich Bischof Oster von der Beichte erhofft, aus der zugesprochenen Vergebung wachsen können und reif werden; auch das Staunen und Freuen darüber, dass Gott der Vater durch seinen Sohn Menschen die Macht, Sünden zu vergeben, gegeben hat (Mt 9, 8).

    In den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts ermunterte ein Studentenpfarrer, zu beichten. Er war vom „Gemeinsamen Leben“ Dietrich Bonhoeffers begeistert. In der „Tagespost“ las ich von Schwester Theresa, dass sie regelmäßig beichtete. Ich weiß von einem römisch katholischen Freund meines Bruders, dass er von der täglichen Beichte lebte. Ich freute mich, wie Papst Benedikt XVI. in einer Ansprache den Befehl Christi an Petrus und an alle Jünger, den Bußfertigen die Sünden zu vergeben und sie den Unbußfertigen zu behalten, seinen Zuhörern lieb und wert machte. Und in der „Tagespost“ vom 29. September 2016 auf der ersten Seite erscheint mit Bild die Ankündigung: „Bischof Oster: Wie wir das Sakrament der Beichte wiederentdecken.“ Und dann wird kein Wort vom Herzstück der Beichte erwähnt, dass der Beichtvater den Auftrag vom Herrn der Kirche hat, im Namen des dreieinigen Gottes den Sünder von seinen Sünden frei, ledig und los zu sprechen. Herzlich grüße ich alle, die sich die tägliche Vergebung ihrer Sünden um Christi willen regelmäßig in der Beichte bestätigen lassen, und freue mich auf ein Wiedersehen vor dem Richterstuhl Christi mit jedem, der regelmäßig von der Beichte Gebrauch macht und weiß, dass die guten Früchte, die sich Bischof Oster von der Beichte erhofft, aus der zugesprochenen Vergebung wachsen können und reif werden; auch das Staunen und Freuen darüber, dass Gott der Vater durch seinen Sohn Menschen die Macht, Sünden zu vergeben, gegeben hat (Mt 9, 8).

    Wilhelm Weber, lutherischer Missionar i. R., Welbedacht, Kwa Zulu Natal