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    Dialogprozess : Daraus muss ein Missionsprozess werden

    Zum Artikel von Anna Hofmeister „Folgt auf den Dialog eine Synode?“ (DT vom 16. September): Es ist höchste Zeit, dass aus dem von Erzbischof Zollitsch angestoßenen Dialogprozess ein Missionsprozess wird, denn es fehlt nicht nur an Vertrauen, sondern vor allem an Glaubenswissen nach vierzig Jahren allzu oft jämmerlicher Katechese. Nicht einmal die Zehn Gebote, die Kenntnis des Neuen Testamentes, geschweige denn das Wesen der Sakramente und der Liturgie wurden den Getauften vermittelt.

    Zum Artikel von Anna Hofmeister „Folgt auf den Dialog eine Synode?“ (DT vom 16. September): Es ist höchste Zeit, dass aus dem von Erzbischof Zollitsch angestoßenen Dialogprozess ein Missionsprozess wird, denn es fehlt nicht nur an Vertrauen, sondern vor allem an Glaubenswissen nach vierzig Jahren allzu oft jämmerlicher Katechese. Nicht einmal die Zehn Gebote, die Kenntnis des Neuen Testamentes, geschweige denn das Wesen der Sakramente und der Liturgie wurden den Getauften vermittelt.

    Der Auftrag Christi war ein Missionsauftrag: „Gehet hin in alle Welt ... und lehret sie alles halten, was ich euch gesagt habe.“ Nicht das „Miteinander, die vielen Begegnungen mit engagierten Menschen in der Kirche“ – was immer darunter zu verstehen ist –, werden den christlichen Glauben in Deutschland retten, sondern allein die eindeutige Verkündigung des Evangeliums, ohne ein Jota zu ändern, wird verhindern, dass sich in absehbarer Zeit unsere Hirten ohne Herde finden.

    Sigrid Sels, 41468 Neuss