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    Den Wert der katholischen Sexualmoral neu entdecken: Gott wieder in unser Leben hineinnehmen

    So viel wird heute über Sexualität gesprochen, geschrieben und diskutiert. Selbst Bischöfe vermitteln den Eindruck, die Kirche müssen sich den Meinungen und dem Verhalten der Menschen anpassen. Hat Gottes Wort heute keine Gültigkeit mehr, müssen wir Menschen dieser Zeit den Menschen gehorchen und nicht Gott? Ich stelle hier die Frage, sehen wir in dieser Zeit die Sexualität noch als die Weitergabe des Lebens und als großes Gottesgeschenk an, das Gott den Menschen als Quelle des Lebens gegeben hat? Haben wir noch Achtung und Ehrfurcht vor dieser Gabe, den Weisungen und den Geboten Gottes?

    So viel wird heute über Sexualität gesprochen, geschrieben und diskutiert. Selbst Bischöfe vermitteln den Eindruck, die Kirche müssen sich den Meinungen und dem Verhalten der Menschen anpassen. Hat Gottes Wort heute keine Gültigkeit mehr, müssen wir Menschen dieser Zeit den Menschen gehorchen und nicht Gott? Ich stelle hier die Frage, sehen wir in dieser Zeit die Sexualität noch als die Weitergabe des Lebens und als großes Gottesgeschenk an, das Gott den Menschen als Quelle des Lebens gegeben hat? Haben wir noch Achtung und Ehrfurcht vor dieser Gabe, den Weisungen und den Geboten Gottes?

    Hier denke ich an ein junges Mädchen. Sie kam eines Tages weinend zu mir und bat um ein Gespräch. Sie sagte, dass sie verlobt sei und ihren Verlobten sehr liebe. Dieser aber wolle jetzt intim mit ihr sein, doch das werde sie nicht zulassen. „Bitte helfen Sie mir, ich brauche Hilfe, auch durch das Gebet. Es würde zwar ein großer Schmerz für mich bedeuten, sollte mich mein Verlobter verlassen, aber ich werde das, was er möchte, nicht tun, dafür werde ich kämpfen.“ Sie hat gekämpft, gebetet und gesiegt. Heute ist sie eine glückliche Ehefrau und Mutter. Oder ich denke an ein junges Brautpaar. Auch sie gingen rein den Weg der Freundschaft und Verlobungszeit; von Anfang an hatten beide sich das versprochen. Neun Tage vor der Hochzeit bereiteten sie sich durch Fasten und Gebet auf ihren Hochzeitstag vor, um so ganz bewusst ihr Jawort vor Gott zu sprechen, es ein Leben lang zu halten und ihr gemeinsames Leben nach Gottes Willen zu gestalten. Auch weihten sie ihren gemeinsamen Lebensweg der Gottesmutter Maria. Dieses Ehepaar hat heute eine glückliche Familie.

    Diese Menschen stehen mitten in ihrem Leben wie die anderen, auch sie wurden in Versuchung geführt, auch sie werden versuchen müssen, dem Zeitgeist zu widerstehen, so wie manche anderen Eheleute, die ebenso treu und gewissenhaft den Weg in die Ehe und in der Ehe gehen und zu dem versprochenen Jawort stehen, das sie einmal vor Gott gegeben haben. Diese Menschen sind unseren jungen Menschen und Kindern Wegweisung für die Zukunft und Vorbild für wahre Liebe und Treue.

    Uns allen wünsche ich wieder Ehrfurcht und Achtung vor dem Gottesgeschenk der Sexualität, vor der Quelle des Lebens und Einsicht, dass wir dieses Geschenk der Lebensweitergabe nicht nach Willkür und Laune gebrauchen können und dürfen, auch nicht nach den Meinungen der Menschen, sondern nach Gottes Willen und seinen Geboten. Dann würden auch viele Kinder nicht abgetrieben und manche Eheleute wären glücklicher. Auch gäbe es nicht so viele Scheidungen und vieles würde sich zum Guten verändern.

    Wir müssen Gott wieder einlassen in unser Leben. Von ihm kommt Zukunft und Heil, er zeigt uns den Weg.

    Sr. Gertrud Neuser, 57482 Wenden